Staufen

Wird in Staufen auf Kosten der Sicherheit gespart?

Immer wieder gibt die Strassenbeleuchtung zu reden: Zu hell sagen die einen, zu schwach die anderen. Nun will die Gemeinde Staufen versuchsweise nach Mitternacht nur noch jede zweite Strassenlampe glühen lassen. Geht dies zu Lasten der Sicherheit?

Staufen verfügt gegenwärtig über 334 Kandelaber, die ausschliesslich mit Natriumdampflampen bestückt sind. Würden diese in der zweiten Nachthälfte zum Beispiel von 220 auf 190 Volt abgesenkt, müssten in jede Transformatorenstation Spannungsregler eingebaut werden, was mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden wäre.

Einfacher zu handhaben wäre eine Steuerung, die ab Mitternacht jede zweite Lampe ausschaltet, wie dies in früheren Jahren der Fall war. Damit könnte bei den Energiekosten gespart werden.

Sparen auf Kosten der Sicherheit

In der Diskussion am Polit-Apéro kam klar zum Ausdruck, dass man nicht auf Kosten der Sicherheit sparen will, zumal Bus- und Bahnbetriebe ihr Angebot immer weiter in die Nacht ausdehnen. «Man will doch auch in der Nacht sicher nach Hause kommen», betonte eine Votantin. Um trotzdem auch dem Faktor Lichtverschmutzung Rechnung zu tragen, sprach sich eine Mehrheit der Anwesenden für eine versuchsweise Abschaltung jeder zweiten Strassenlampe ab Mitternacht aus. Ganz auf die nächtliche Strassenbeleuchtung verzichten wie dies zum Beispiel in Dürrenäsch der Fall ist, will man in Staufen jedoch nicht.

Sanierung Wiligraben

Der Wiligraben verbindet die Aarauerstrasse mit der Zopfgasse und soll in zwei Etappen saniert werden. Die erste Etappe, vorgesehen für 2012, betrifft das Teilstück zwischen Mühleweg und Rennweg. Die zweite Etappe vom Rennweg zur Aarauerstrasse ist für 2013 geplant. Da der Wiligraben gleichzeitig Gemeindegrenze zwischen Staufen und Lenzburg ist, befinden sich Leitungen beider Gemeinden in dieser Strasse. Lenzburg hat vor allem Handlungsbedarf bei der Gasleitung, aber auch die übrigen Werkleitungen haben ein so hohes Alter erreicht, dass eine Sanierung nötig ist,

Bereits realisiert ist der Abwasserkanal. Neu soll eine gemeinsame Wasserleitung für beide Gemeinden erstellt werden, wobei Staufen die Lenzburger Anstösser mit Wasser beliefert, die Stadt im Gegenzug 50 Prozent der Investition bezahlt.

4 Monate Bauzeit pro Etappe

Neben den Unterhaltsarbeiten an den Werkleitungen wird die Strassenbeleuchtung ersetzt, ein Leerrohr für künftige Anwendungen gelegt und auch die Oberfläche saniert, da sich der Asphalt in einem sehr schlechten Zustand befindet. Die losen Randsteine werden frisch einbetoniert, die Kreuzungen gepflästert.

Pro Etappe wird mit einer Bauzeit von rund 4 Monaten gerechnet; während dieser Zeit muss die Strasse gesperrt werden. Der Anteil der Gemeinde Staufen an den Kosten beträgt 770000 Franken. Ein entsprechender Kredit wird der Gemeindeversammlung vom 23. November unterbreitet.

Ortsbürger tagen am 11. November

Die Ortsbürgergemeindeversammlung findet traditionsgemäss im Waldhaus Untere Buechrüti statt, und zwar am Freitag, 11. November, um 20 Uhr. Zur Diskussion stehen einzig das Protokoll, der Voranschlag 2012 sowie Verschiedenes.

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