Lenzburg
Wetter hat den «Stapferboys» einen Strich durch die Rechnung gemacht

Zu Fuss von Bolligen im Kanton Bern nach Lenzburg ins Stapferhaus, ohne einen Rappen in der Tasche – das war der Plan. Angekommen sind die Jungs, wenn auch sie sich ein paar Kilometer chauffieren lassen mussten.

Sibylle Haltiner
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Tim Hiltbrand, Olivier Bucher und Noë Bühler (v.l.).

Tim Hiltbrand, Olivier Bucher und Noë Bühler (v.l.).

Sibylle Haltiner

Die tapferen «Stapferboys» haben es geschafft: Am Samstag, kurz nach 18 Uhr, kamen Tim Hiltbrand, Olivier Bucher und Noë Bühler beim Stapferhaus an. Ihr Kollege Masato Mumenthaler konnte die Reise wegen Knieproblemen leider nicht antreten.

Arbeit gegen Kilometer

Ohne einen Rappen Geld waren die drei Giele von ihrem Wohnort Bolligen im Kanton Bern nach Lenzburg gewandert. Da am Samstag die Kräfte nachliessen und das Wetter extrem garstig war, suchten sie nach Arbeit. Die Buben wischten einen Platz und stempelten Couverts, dafür wurden sie ein paar Kilometer chauffiert. Essen und Unterkunft erhielten die Wanderer unterwegs gratis.

«Die Leute waren sehr hilfsbereit», erzählten die Schüler. An ihrem Zielort überraschte sie das Stapferhaus-Team mit einem Willkommensplakat. Die Ausstellung werden die drei später zusammen mit ihren Klassenkameraden besuchen.

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