Lenzburg
Werkhofbrand stellt die Stadt vor grosse Probleme: «Wir fangen wieder bei Null an»

Der Grossbrand vom Mittwoch hat vieles vernichtet: Maschinen, Fahrzeuge und Arbeitskleidung. Nun braucht es rasch neues Material, damit die Förster wieder arbeiten können.

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Ausgebrannt und einsturzgefährdet. Diese Worte beschreiben den momentanen Zustand des Gebäudes nach dem Grossbrand im Werkhof Lenzburg. Arbeitsmaschinen, Helme und Arbeitskleidung, alles fiel dem Feuer zum Opfer. Jetzt muss die Stadt handeln, damit die Angestellten so schnell wie möglich weiterarbeiten können. «Wir haben nichts mehr», erzählt Marcel Zurbuchen, Revierleiter Forstdienste Lenzburg, gegenüber Tele M1. «Wir fangen wieder bei Null an.»

Momentan dürfen die Förster Fahrzeuge des Zivilschutzes ausleihen. Auf Dauer ist das aber keine Lösung, neue Fahrzeuge, Maschinen und Kleider müssen her. Gesagt, getan. Die Förster begeben sich auf Shoppingtour. Besonders der Försterlehrling scheint sich über die neuen Maschinen zu freuen: «Die kosten viel Geld.» Die Rechnung geht an die Versicherung. Wie hoch der entstandene Schaden ist, lässt sich bisher noch nicht sagen. Auch die Brandursache ist noch unklar.

Werkhofbrand in Lenzburg
20 Bilder
Um 5.45 Uhr ging der Alarm los – Feuerwehr und Polizei rückten sogleich zu einem Grossbrand aus.
Zwischenzeitlich stand das Gebäude in Vollbrand.
Der Forstwerkhof um 5.59 Uhr.
Der Forstwerkhof um 6.05 Uhr.
Der Forstwerkhof um 6.04 Uhr.
Es bildete sich eine grosse Rauchsäule am Himmel.
Hier sind die Löscharbeiten noch in vollem Gang.
Im Gebäude befinden sich hauptsächlich Arbeitsräume, Maschinen und Geräte.
Der Schaden ist gross. Nach ersten Erkenntnisse gibt es keine Verletzten.

Werkhofbrand in Lenzburg

Pascal Meier