Primarschule Brunegg

Wer sein Bild auf Facebook postet, muss vieles wissen

Jeannette Gautschi und Silvia Reinhard (v.l.) in Feierlaune.

Jeannette Gautschi und Silvia Reinhard (v.l.) in Feierlaune.

Primarschule Brunegg erhält von der Pädagogischen Hochschule FHNW Innovationspreis für Internetprojekt.

Allzu überrascht ist man in Brunegg nicht über die Auszeichnung, die Freude über den «smart@media-Award», mit dem die Pädagogische Hochschule FHNW ein Schulprojekt der Dritt- und Viertklässler ausgezeichnet hat, ist jedoch riesig, sagte Schulleiterin Silvia Reinhard nach Bekanntgabe der Sieger durch die Jury. Reinhard ist an der Kreisschule Chestenberg für Kindergarten und Primarschule Brunegg zuständig.

«Die Ideenvielfalt und mitreissende Art von Jeannette Gautschi, was die Medienbildung und Unterrichtsentwicklung sind beispielhaft», lobte Reinhard die Preisträgerin, die das Projekt zusammen mit Schülerinnen und Schülern realisiert hat.

Mit dem «smart@media-Award» fördert die Pädagogische Hochschule FHNW zusammen mit den Bildungsdepartementen der Kantone Aargau und Solothurn «herausragende Schulprojekte für sichere, mündige und kompetente Mediennutzung», hält die Pädagogische Hochschule in einer Mitteilung fest.

Jeannette Gautschi ist an der Schule Brunegg für die Unterstützung der Lehrpersonen bei der Planung von medienpädagogischen Unterrichtseinheiten zuständig. Das Projekt, mit dem die Primarschule Brunegg am Wettbewerb teilgenommen hat, könnte kaum aktueller sein. «Gemeinsam mit den beiden Primarschulklassen hat Gautschi sich mit der Frage auseinandergesetzt, welche Rechte man hat, wenn man das eigene Bild ins Internet stellt und wo die Gefahren lauern», erklärte Schulleiterin Reinhard.

Die Pädagogische Hochschule schreibt dazu, die Schülerinnen und Schüler hätten gelernt, weshalb im Umgang mit eigenen Daten und Bildern im Internet Vorsicht geboten sei. Ein Fokus sei dabei auf Profilbilder gelegt worden. «Die Schülerinnen und Schüler haben in einer kreativen Herangehensweise ein geeignetes Porträt von sich gestaltet und dabei sowohl digitale als auch analoge Mittel wie herkömmliche Zeichnungen verwendet», heisst es. Dabei seien vielfältige und individuelle Porträts entstanden.

Die Jury begründet die Auszeichnung so: Das Projekt der Primarschule Brunegg sei «kreativ, interaktiv und handlungsorientiert» und ein «schönes Beispiel für fächerübergreifendes Bearbeiten von Kompetenzen in Medien und in Informatik». Und weiter: «Das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler und Ausserschulisches werden einbezogen. Damit findet ein Lebensweltbezug statt.»

In der Beurteilung stützte sich die Jury auf den Modullehrplan «Medien und Informatik» des Lehrplans 21. Als Preis erhält die Schule Brunegg 1000 Franken, als Zustupf für Ausbildungsprojekte im Bereich Medienpädagogik und Informatik.

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