Doch der Hallwiler Gemeinderat beantragt an der Gmeind vom 24. November, bei einem Steuerfuss von 117 Prozent zu bleiben, was einer Erhöhung um 3 Prozent gleichkommt. Der Grund: Für 2018 wird selbst mit einem Steuerfuss von 117 Prozent ein Verlust von 288 000 Franken erwartet. «Aufgrund dieser Tatsache ist eine Steuerfusssenkung nicht realistisch», so der Gemeinderat.

Grösster Posten auf der Ausgabenseite: der Verpflichtungskredit über 130 000 Franken in Zusammenhang mit dem generellen Entwässerungsplan (GEP), für die Zustandserfassung der Hauptleitungen sowie die Aufnahmen und Digitalisierungen der privaten Hausanschlüsse. Weitere Ausgaben: 50 000 Franken Anteil an die Sanierung der ARA Hallwilersee und 13 000 Franken für den Hochwasserschutz «Wannenmoosbach» mit Sanierung des Knotens «Wannenmoos/Engenbühl». (az)