Staufen

Weihnachtsgeschenk für Staufen: Renovierte Schule ist im Dezember bereit

Der Anbau des alten Schulhauses Staufen wurde aufgestockt.

Der Anbau des alten Schulhauses Staufen wurde aufgestockt.

Der gut besuchte Politapéro im Zopfhuus Staufen zeichnete sich durch angeregte Diskussionen aus. Der Gemeinderat informierte unter anderem über den Stand der Schulhaussanierung sowie die Rechnung 2013, die erneut mit einem Verlust schliessen dürfte.

Nachdem die Gemeindeverwaltung im März dieses Jahres ihren Neubau bezogen hat, laufen seither die Umbauarbeiten am und im alten Schulhaus auf Hochtouren. Aus den bisherigen Verwaltungsräumen werden wieder Schulzimmer und um zusätzlichen Schulraum zu schaffen, wurde gleichzeitig der Anbau aufgestockt.

Welche Arbeiten im Einzelnen ausgeführt wurden, erläuterte Vizeammann Jutta Meier am Politapéro. Das Schulhaus wird im Dezember bezogen, die offizielle Einweihung findet im März im Rahmen der Besuchstage statt.

Mobilfunkantenne im Lenzopark

Die Swisscom AG möchte die Mobilfunkversorgung von Lenzburg und Staufen mit einer Antenne auf dem Dach des Einkaufszentrums Lenzopark sicherstellen. Ein entsprechendes Baugesuch wurde ein erstes Mal bereits 2008 eingereicht. Inzwischen ist die kantonale Vorprüfung erfolgt und die Bundesvorgaben werden eingehalten, bestätigt Gemeinderat Emanuele Soldati.

Auf die Auflage des Baugesuches im Juni 2013 gingen 152 Einwendungen ein. Die meisten Einsprachen wurden auf einem einheitlichen Formular eingereicht und enthielten die üblichen Argumente wie gesundheitliche Aspekte, mangelnder Bedarf und Wertminderung der angrenzenden Liegenschaften.

Im September erfolgte eine Vernehmlassung durch die Bauherrschaft, auf welche die Einsprecher noch bis 31. Oktober Stellung beziehen können. Dann wird der Gemeinderat entscheiden, und zwar «unter Berücksichtigung der Einwendungen im Rahmen der gültigen Vorschriften», wie Gemeinderat Soldati betonte.

Eine Baubewilligung würde nur mit Auflagen erteilt, um die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Sollte der Gemeinderat die Baubewilligung nicht erteilen, würde eine Beschwerde der Swisscom vom Regierungsrat zweifellos gutgeheissen und die Antenne käme trotzdem.

Rechnung 2013 und Budget 2014

Obwohl in den meisten Positionen das Budget 2013 eingehalten wird, führen einige ausserordentliche Ausgaben sowie Mindereinnahmen bei den Steuern voraussichtlich zu einem Verlust in der Jahresrechnung 2013. Massiv höher fallen insbesondere die Restkosten der stationären Langzeitpflege, die Ausgaben für materielle Hilfe und die Sonderschulen aus, wie Gemeinderat Peter Hauri ausführte.

Bei den Steuereinnahmen liegt das Soll per Ende Oktober um rund 730 000 Franken unter dem Budget und dürfte bis Ende Jahr kaum aufgeholt werden. Das Budget 2014 basiert auf einemunveränderten Steuerfuss von 80 Prozent und ist mit je 11,9 Mio. Franken Aufwand und Ertrag ausgeglichen.

Neue Wohn- und Gewerbezone

Der Gemeindeversammlung vom 20. November wird eine Zonenplanänderung im Gebiet Zelgli unterbreitet. Die Parzellen 533 und 906 sollen der Wohn- und Gewerbezone zugeteilt und mit einem Gestaltungsplan belegt werden. Gemeinderat Soldati zeigte, wie eine allfällige Überbauung aussehen könnte: Ein 2- bis 3-geschossiger Gewerbebau entlang der Aarauerstrasse, dahinter rechtwinklig dazu drei Wohnblöcke mit insgesamt rund 60 Wohnungen.

Neues «Usrüefer»-Team

Gemeindeammann Otto Moser würdigte Verena Sandmeier, die das Dorfblatt «Usrüefer» seit 1994 betreut hat und sich nun zurückzieht. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauss, und die Anwesenden unterstrichen den Dank mit einem langen Applaus.

Die fünf übrigen Mitglieder bleiben der Redaktion erhalten: Mirjam Stutz, Sabina Tschachtli, Antoinette Gloor, Peter Schudel und Corinne Willi. Neu ins Team kommen Manfred Furter als neuer Leiter sowie Stefan Hantke, Katharina Regli und das Ehepaar Helen und Beat Ingold.

Der Politapéro im Zopfhuus war erneut sehr gut besucht und zeichnete sich durch besonders angeregte Diskussionen aus – sehr zur Freude des Gemeinderates, der auf diese Weise erfährt, wo bei der Bevölkerung der Schuh drückt.

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