Ein 54-jähriger Schweizer muss sich wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst vor der Staatsanwaltschaft verantworten, wie die Aargauer Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Der Mann hatte sich einen Tag nach dem Brand bei der Kantonspolizei gemeldet. Er schilderte, wie er an jenem Samstagmorgen vor dem betroffenen Gebäude eine Zigarette geraucht und diese danach auf dem Gitterrost des Lichtschachtes zertreten habe.

Für die Kantonspolizei steht aufgrund des übereinstimmenden Spurenbildes fest, dass es die noch glimmende Kippe gewesen sein muss, die zuerst im Lichtschacht einen Brand entfachte. Dieser griff auf den Keller über und führte dort zum offenen Feuer.

Der Brand am frühen Samstagmorgen hatte zu einem Grosseinsatz der Feuerwehr geführt. Mehr als 20 Personen wurden von den Balkonen evakuiert. Fünf Personen mussten wegen des Verdachts auf eine Rauchgasentwicklung zur Kontrolle ins Spital.