Ab dem 23. April wird die Dürrenäscherstrasse zwischen Hallwil und Dürrenäsch auf etwa einem Kilometer ab Hallwil für fünf Wochen komplett gesperrt. Grund dafür ist ein Ausbau mit Radstreifen. «Die Sperrung ist leider nötig, weil die Höhenlage des Trassees angepasst wird», sagt Projektleiter Mathias Blaser vom kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Der temporäre Höhenunterschied verunmögliche ein Passieren. Deshalb wird der Verkehr für die Dauer der Bauarbeiten über Boniswil und Leutwil umgeleitet. Aus knapp einem werden dadurch vorübergehend sechs Kilometer. Zwischen Boniswil und Leutwil wird ein Verkehrsdienst sicherstellen, dass das Queren auch an der schmalsten Stelle der Umfahrung funktioniert. Die Arbeiten seien nötig, um den in die Jahre gekommenen Strassenbelag sanieren zu können. «Das ist nur noch ein Flickwerk», sagt Blaser.

Dazu wird der hohe Strassendamm verbreitert, damit Lastwagen besser kreuzen können. Ausserdem kommen seitig zwei Radstreifen dazu, die zum kantonalen Netz für Radrouten gehören. Sie werden an die bereits gebauten Radstreifen innerorts anschliessen.

Auf Höhe des Dämmungsspezialisten Sager vor Hallwil müssen ausserdem die Retterswilerstrasse und die gegenüberliegende Dornhügelstrasse gesperrt werden. Sie werden an die veränderte Höhenlage des Knotens an der Dürrenäscherstrasse angepasst. Und in Dürrenäsch entsteht eine Abbiegehilfe für Velos.

Einschränkungen bis im Herbst

Die erste Bauetappe dauert voraussichtlich bis Ende Mai. Danach folgt das zweite Teilstück, das die verbliebene Strecke bis zum Denkmal in Dürrenäsch betrifft.

Für diese Arbeiten kann auf eine Vollsperrung verzichtet werden, die Strecke wird dann einspurig befahrbar sein. Einzig für die Velofahrer wird über die komplette Bauzeit hinweg eine Umleitung signalisiert sein. Die Zufahrt zu Häusern ist trotz der lokalen Grossbaustelle jederzeit gewährleistet.

Wenn alles nach Plan läuft, beschäftigt die Baustelle zwischen Hallwil und Dürrenäsch die Region bis im kommenden Oktober. Für das Projekt sind total 3,8 Millionen Franken budgetiert, davon trägt Dürrenäsch 300 000 Franken, den Restbetrag übernimmt der Kanton.