Lenzburg
Vielfältige Klänge sorgen für Hörgenuss in den Gassen und musikalischen Begegnungen

Im Rahmen der Musikalischen Begegnungen ertönten am Samstag in der Lenzburger Altstadt vielfältige Klänge.

Sibylle Haltiner
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Musikalische Begegnungen Lenzburg 2019
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Trio Zupfgeigen Als „Trio Zupfgeigen“ boten Daniele Iannello (rechts) sowie Denise und Richard Wettmann Unterhaltung aus verschiedenen Musikstilen von klassisch über Flamenco bis Latin-Jazz. „Wie freuen uns, dass es auch auf dem Seifi-Parkplatz so viel Publikum hat“, erklärte Denise Wettmann. Später spielten die drei noch am Grabenweg.
flying fingers Die „flying fingers“ spielen irische Folkmusik. Christina Ischi, Flöte, Sarah Fischer, Gitarre, und Thomas Mauerer spielen erst seit eineinhalb Jahren zusammen. Sie haben kürzlich Irland besucht und berichteten von ihren Begegnungen mit den Städten und Landstrichen, von welchen ihre Lieder erzählen.
Impressionen aus der "klingenden Zone" Das Publikum tanzt zu „Pata pata“ von Miriam Makeba, mitreissend vorgetragen von „Chantjsa“.
Horn-Up Die Alphorngruppe „Horn-Up“ aus Staufen unter der Leitung von Urs Erdin spielt nicht nur traditionelle Alphornmusik, sondern kombiniert die traditionellen Klänge mit Blues oder Jazz und experimentiert gerne. „Die Akustik hier ist sehr gut und es ist immer schön, mit dem Alphorn draussen zu spielen“, erklärte Urs Erdin.
Rhythmusik Die erwachsenen Schülerinnen und Schüler von Mathias Schiesser (vorne) aus der Trommelgruppe Lenzburg traten als „rhythmusik“ mit Afro- und Latin-Rhythmen am Grabenweg und auf dem Seifi-Parkplatz auf. Für viele war es der erste Auftritt überhaupt.
Chantjsa Das Duo „Chantjsa“ mit Jacqueline Steiner, Birrwil, Gitarre und Gesang, sowie Sabine Dübendorfer, Zürich, Bass, rissen die Zuhörenden mit gecoverten Songs mit. „Es ist klein hier und nicht so laut“, erklärte Jacqueline Steiner. „Deshalb haben wir es gewagt, ohne Verstärker aufzutreten.“
Impressionen aus der "klingenden Zone"

Musikalische Begegnungen Lenzburg 2019

Sibylle Haltiner

Einen Rausch für die Sinne – nicht weniger haben die Organisatoren der 6. Musikalischen Begegnungen Lenzburg, die vom 23. August bis 8. September stattfinden, vor. Seit zehn Jahren gibt es dieses Kulturfestival, das jedes zweite Jahr durchgeführt wird. Am Samstagnachmittag kam besonders der Hörsinn auf seine Kosten. An acht Orten in der Altstadt musizierten 23 verschiedene Chöre, Vereine und Ensembles und tischten den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern ein abwechslungsreiches Menü von urchig über klassisch bis zu Jazz und Rock auf. «Wir wollen die Altstadt zum Klingen bringen und eine Veranstaltung mit stimmungsvollem Charakter bieten», erklärte Projektleiter Peter Jud.

Es war vor allem die musikalische Vielfalt, die es dem Publikum angetan hatte. Zwanzig Minuten dauerten die Auftritte der verschiedenen Ensembles, dann wechselten die Interpreten, und auf griechische Volksmusik folgte Alphornmusik, Barockmusik wechselte zu Chorgesang. Die meisten Interpreten stammten aus der Region, was eine zusätzliche Verbindung zwischen den Künstlern und dem Publikum schaffte.