«Achtung, die Enten kommen gleich zur spannendsten Stelle, den Stromschnellen. Hier entscheiden sich die meisten Rennen.»

Platzspeakerin Isabelle Philipp verstand es bestens, die zahlreichen Besucher des ersten Entenrennens beim Schloss Hallwyl zu unterhalten.

Der Verein Alte Schmitte Seengen liess bei dieser Premiere am Samstagnachmittag natürlich nicht echte Enten, sondern eigens angemietete spezielle Rennenten aus Plastik den Parcours im Krebsbach rund um den Kiesplatz absolvieren. Die Teilnahme war gratis. Eine Festwirtschaft sorgte für Speis und Trank.

Jene jüngeren und auch etwas älteren Kinder, deren Ente mit Startnummer als eine der drei Schnellsten pro Durchgang von Max Hächler mit einem Föimer von der Ziellinie vor dem Durchgang unter dem Alleeweg herausgefischt wurden, erhielten als Preis eine Glacé. Aber auch die andern gingen nicht leer aus und erhielten als Souvenir ebenfalls eine Plastikente – eine mit einem lustigen Motiv.

Der Plauschcharakter dominierte, auch wenn Starterin Trix Rindlisbacher festhielt, dass alle Enten vorher «auf Doping getestet» worden seien. Dies hinderte die Kinder (und vor allem ihre Eltern) nicht daran, «ihre» Enten lautstark anzufeuern.

«Wir wollten einmal einen Anlass für die ganze Familie anbieten und die Resonanz zeigt, dass wir richtig lagen», freute sich Schmitte-Präsident Jörg Leimgruber über den grossen Publikumsaufmarsch.