Seon
Viel Flower-Power am Seoner Jugendfest-Umzug

Mit dem Jugendfest-Motto «Seon – das esch Musig» haben die Seoner Schüler und Lehrer viel Farbe und Musik auf die Dorfstrassen gebracht. Mit von der Partie waren auch die ältesten Seener, die den besten Platz am Umzug hatten.

Andreas Walker (Text und Fotos)
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Der Umzug wird von der Musikgesellschaft eröffnet
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Der Umzug wird von der Musikgesellschaft eröffnet
Jugendfest Seon 2015
Diese Schüler sind passend zum Song «Strawberry Fields Forever» in knallrote Kostüme mit grünen Krägen geschlüpft
Viel «Flower Power» auf den Seoner Strassen
Der Skiclub Seon mit den bekannten Zwillingen der Telefonnummer «1818»
Die ältesten Seener Einwohner fahren im Züglein vorbei
Keiner zu klein, um am Umzug teilzunehmen
Festansprache (mit Lied) von Schülerin Ramya Sivanantharajah (rechts), die am Piano von Viviana Coppola (links) begleitet wird
Buntes Treiben auf der Turnhallenwiese
Die Luftballons steigen zum Himmel
Wer trifft die meisten Flaschen?
Fussball spielen einmal anders. Ein Töggelikasten mit lebendigen Figuren
Mit der Wasserpistole werden die Tischtennisbälle auf den Flaschen abgeschossen
Der Klassiker: das Kettenkarussell

Der Umzug wird von der Musikgesellschaft eröffnet

Andreas Walker

Nach ersten Feierlichkeiten am Freitag wurde das Seoner Jugendfest am Samstagmorgen mit Böllerschüssen und der Tagwache durch die Musikgesellschaft eröffnet. Um 9.20 Uhr setzte sich der Festumzug in Bewegung, eine farbenfrohe Parade rund um das Thema Musik. Lehrer und Schüler haben sich zum Motto «Seon – das esch Musig» viel einfallen lassen; mehrere Schulklassen liessen sich von Beatles-Songs inspirieren. So rollte eine knallgelbe «Yellow Submarine» am Publikum vorbei, das die Strassen entlang der Umzugsroute durchs Dorf säumte. Andere Schüler waren passend zum Song «Strawberry Fields Forever» in knallrote Kostüme mit grünen Krägen geschlüpft. Natürlich war auch viel «Flower Power» mit dabei: «Make Love, not War», hiess es auf einem Plakat, das eine Schülerin auf ihrem mit Blumen dekorierten Einkaufswägeli vor sich herschob. Den besten Platz am Umzug hatten die ältesten Seener: Sie liessen sich in einem alten Zügli durch das Dorf kutschieren.

Die Festansprache hielt die Schülerin Ramya Sivanantharajah, die ein Lied sang. Begleitet wurde sie am Piano von Schülerin Viviana Coppola. Am Nachmittag lockten viele Spiele, darunter ein übergrosser Töggelikasten, in dem Kinder als lebendige Figuren Fussball spielen konnten. Ein Lunapark zog am Abend Gäste an. Besonders beliebt: das alte, klassische Kettenkarussell.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Familiengottesdienst, am Nachmittag wurden «Di schnellscht Seenerin / De schnellscht Seener» erkoren. Im Dorfmuseum konnten zudem Seoner Umzugsfilme aus den 1960er-Jahren angeschaut werden.