Egliswil
Viel echte, aber auch imaginäre Farbe

Das dreitägige Jugendfest stand ganz im Zeichen des Handwerks.

Sibylle Haltiner
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Jugendfest Egliswil
16 Bilder
 Nach dem Umzug geben die Schulkinder ein kleines Konzert.
 Mit den Ballons können die Schulkinder auch einen Wunsch in den Himmel steigen lassen.
 Die Frauenriege begeistert die Zuschauer mit fantasievollen Hüten und hübschen Kleidern.
 Auch die Zuschauer können anpacken.
 Die Mitglieder der Schulpflege verteilen als Gärtner Erdbeeren.
 Hobeln und Hämmern mit der Männerriege.
 Der Feuerwehrverein zieht eine alte Pumpe mit.
 Als Kaminfeger bringen die Gemeinderäte Glück und verteilen Schoggikäfer.
 Damenriege und Turnverein inszenieren ein Oktoberfest.
 Auch die Modebranche ist vertreten.
 Staubige Gesichert, Helm und Leuchtwesten: Die Dritt- und Viertklässler arbeiten auf dem Bau.
 Die verschiedensten Berufe zeigen die Fünft- und Sechstklässler
 Mit Löffel und Kochmützen ist die zweite Gruppe Kindergärtler unterwegs.
 Die kleinen Maler schwingen fröhlich die Pinsel
 Die Erst- und Zweitklässler flitzen mit Kickboards herum.

Jugendfest Egliswil

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Handwerker, wo man hinschaute, eine richtige Berufsschau zog am Samstagmorgen durch die Egliswiler Strassen. Die Schulklassen wie auch die Vereine hatten sich zum Jugendfestmotto «Handwerker» einiges einfallen lassen und präsentierten die verschiedensten Berufe in allen Farben. Kindergärtler waren in bunten Schürzen und mit Malerkübeln unterwegs und strichen mit grossen Pinseln und imaginärer Farbe die Zuschauer an. Ihre «Gschpändli» schwangen die Kochlöffel.

Helme und staubige Gesichter

Mit einem Blaulicht auf dem Helm, orangen T-Shirts und Kickboards fuhren die Erst- und Zweitklässler im Umzug mit und kurvten schnittig herum. Dass die Dritt- und Viertklässler als Bauarbeiter auftraten, erkannte man an den Helmen, Leuchtwesten und den staubigen Gesichtern. Eine ganze Palette von verschiedenen Berufen stellten die Fünft- und Sechstklässler vor.

Auch die Vereine und Behörden beteiligten sich an der Präsentation des Handwerks. Der Gemeinderat trat als Kaminfeger und damit auch als Glücksbringer auf und die Männerriege liess die Umzugsbesucher hobeln und hämmern. Viel Bewunderung ernteten die Turnerinnen der Frauenriege, die mit ausgefallenen Hüten und bunten Röcken als Schneiderinnen unterwegs waren. Nach dem Umzug sangen alle Kinder das Egliswilerlied und liessen Ballons in den Himmel steigen.

Das dreitägige Fest begann am Freitagabend mit dem Zapfenstreich von Tambouren und Musikgesellschaft. Am Samstag fand ein Handwerkermarkt statt und am Sonntag wurde um den schnellsten Egliswiler gerannt. Dazu gab es viele Beizen für das gemütliche Zusammensein und natürlich einen Lunapark. Dieser gefiel, wie wohl den meisten Kindern, dem 10-jährigen Yannick besonders gut, und er freute sich auf die verschiedenen Bahnen. Die Drittklässlerin Julia genoss ausserdem den Umzug. «Das Mitlaufen war cool, wir haben viele Schöggeli und Täfeli bekommen», erklärte sie. «Auch das Singen hat Spass gemacht.»