Lenzburg
Verein sucht ein originelles Souvenir

Der Verein Pro Lenzburg sucht mithilfe eines Wettbewerbs ein Souvenir für die Stadt Lenzburg. Bis Ende Februar können Ideen eingereicht werden.

Fabio Baranzini
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Pro Lenzburg-Präsident Philipp Anliker sucht mit seinem Verein ein typisches Lenzburger Mitbringsel.

Pro Lenzburg-Präsident Philipp Anliker sucht mit seinem Verein ein typisches Lenzburger Mitbringsel.

Fabio Baranzini

«Lenzburg sucht ein Souvenir» - dieser Schriftzug ziert ein grosses Plakat eingangs der Rathausgasse in Lenzburg. Auch auf den Bildschirmen der RBL-Busse ist der Aufruf zu sehen, genauso auf den Flyern, die in den Bussen aufliegen. Doch was hat es mit der Aktion des Vereins Pro Lenzburg auf sich? Die az hat bei Vereinspräsident Philipp Anliker, der seit letztem Mai im Amt ist, nachgefragt.

«Wir möchten, dass die Stadt Lenzburg ein vielseitig einsetzbares Souvenir bekommt. Dieses soll nicht in erster Linie an Touristen verkauft werden, sondern vor allem als Geschenk dienen», sagt Anliker. «Mit diesem Souvenir soll die Marke Lenzburg gestärkt und in die Welt hinaus getragen werden. Die Lenzburgerinnen und Lenzburger sollen darauf stolz sein .»

Kosten einige Einschränkung

Um dieses Souvenir für die Stadt Lenzburg zu finden, hat der Verein Pro Lenzburg einen Wettbewerb ins Leben gerufen, an dem jeder teilnehmen kann. Seit drei Wochen läuft der Wettbewerb und die ersten Vorschläge sind bereits eingetroffen. Die Teilnehmer dürfen dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Einzig die folgenden beiden Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Souvenir soll mit einer Hand zu tragen sein und es darf in der Produktion nicht mehr als 20 Franken pro Stück kosten.

«Wir lassen den Teilnehmern bewusst freie Hand. Es sollen möglichst viele verschiedene Ideen aus den verschiedensten Bereichen gesammelt werden. Das Souvenir kann ein Verbrauchsgegenstand sein oder auch ein kleines Kunstwerk, das man ausstellen kann», sagt Anliker, der das Projekt gezielt auch an Kunst- und Gewerbeschulen, sowie in den normalen Schulen beworben hat, damit auch junge Leute ihre Ideen einreichen.

«Eine Teilnahme am Wettbewerb kann sich durchaus lohnen. Die drei besten Vorschläge erhalten 1000, 500 und 250 Franken Preisgeld», lockt Anliker zum Mitmachen Interessierte.

Lenzburg kann mitbestimmen

Der Wettbewerb läuft noch bis Ende Februar. Danach wählen die Vorstandsmitglieder von Pro Lenzburg alle Einsendungen aus, die den drei definierten Kriterien entsprechen und präsentieren diese der Bevölkerung. «Wir planen, die Portotypen sowohl im Internet als auch in den Schaufenstern der Lenzburger Altstadt zu zeigen. Die Lenzburgerinnen und Lenzburger können dann via SMS-Voting oder mit der Abgabe eines Stimmzettels bei den ausgestellten Prototypen ihren Favoriten wählen.»

Die Souvenir-Ideen, die am meisten Stimmen erhalten, werden dann an eine Fachjury weitergeleitet. «Vertreter der Stadt, der Kulturszene und des Tourismus von Lenzburg werden diese genau studieren und den Sieger küren», so Anliker, der den Prototypen des künftigen Lenzburger Souvenirs an der nächsten Generalversammlung von Pro Lenzburg präsentieren will. «Wir sind extrem gespannt, was für Vorschläge bei uns eintreffen werden. Wir haben derzeit noch keine Ahnung, was auf uns zukommt und ob überhaupt ein passendes Souvenir dabei sein wird.» Alle Informationen zum Wettbewerb sind unter www.prolenzburg.ch zu finden.

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