Hallwil

Unterhaltungsshow mit Elvis, Gölä und dem Zigeunerbaron

Stimmungsvolle Unterhaltung mit Alphorn und Fähnchen, vor allem aber mit viel musikalischem Pepp.  mar

Stimmungsvolle Unterhaltung mit Alphorn und Fähnchen, vor allem aber mit viel musikalischem Pepp. mar

Singen, Basteln, Musizieren – dieses Dreierlei stand Pate für die aufwändig gestaltete Unterhaltungsshow der Aabach Sänger in der proppenvollen Haubuer Turnhalle. «Es fägt», das war der Grundtenor der Unterhaltungsshow.

Jung und Alt vereinten sich am Samstag zum Konzert unter dem Motto «Hallwil wie es singt und swingt». Eingebunden waren die fidelen Aabachsänger unter Dirigent Francesco Bettamin und der Schülerchor unter Lehrer Erich Zwahlen.

Nicht zuletzt dank der sympathischen Moderation von Michele Urech und Patrick Rymann wurde das Publikum direkt mit dem Geschehen vertraut gemacht. Das musikalische Feuerwerk enthielt Schlager und Evergreens aus den 50er-, 60er- und 70er- Jahren, wie sie heute auch bei der jungen Generation wieder «in» sind. Zündende Melodien, begleitet von Daniel Jent, waren im ersten Teil etwa «Hemmige» von Mani Matter oder «Mein kleiner grüner Kaktus» von den legendären Comedian Harmonists.

Publikum aus dem Häuschen

Mit King Elvis Presleys unvergesslichem Lied «She looks like an Angel» leitete eine A-cappella-Formation der Aabachsänger zu einem weiteren Highlight über: Lehrer und Dirigent Erich Zwahlen, bekannt von der Möriker Operette, brachte das Publikum mit einer Einlage aus dem «Zigeunerbaron» vollends aus dem Häuschen. Allerliebste rosarote Schweinchen, von den Schülern ins Spiel gebracht, und ein kleiner Hund, der als «Säuli» herhalten musste, rundeten die komödiantische Note ab.

«Wir lassen uns das Singen nicht verbieten» – wie auch, wenn es dem Publikum so gefällt? Mit dem peppigen Lied von Jack White leiteten die Aabachsänger nach dem (vom Turnverein servierten) Essen zum zweiten Teil über. Alternierend liessen Erwachsene und Kinder Schlager wie «Aux Champs-Élysées» von Joe Dassin, «Heimweh» von Freddy Quinn oder «Resi, i hol di mit mei’m Traktor ab» Revue passieren, immer mit dem passenden Deko natürlich. So schien sich die ganze (gebastelte) Schwanenkolonie des Hallwilersees für Göläs Lied «Schwan» vereinigt zu haben.

Mit dem Gesamtlied «Que sera» wurde die Unterhaltungsshow, bei der es attraktive Wettbewerbspreise zu gewinnen gab, stimmungsvoll abgerundet.

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