Lenzburg
Unfallopfer: «Ich frage mich schon, wie schnell der Lenker unterwegs war»

Diana Gugliotta aus Lenzburg liegt mit einem Beckenbruch im Spital, nachdem sie am Sonntagabend auf einem Fussgängerstreifen in Lenzburg angefahren wurden. Sie erinnert sich bloss noch an das Quietschen der Reifen.

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Die 24-Jährige Lenzburgerin hatte Glück im Unglück. Am Sonntagabend wurde sie und ihr Ehemann auf einem Fussgängerstreifen angefahren. Beide überlebten (wir berichteten). Gugliotta liegt noch immer schwer verletzt. Ihr Becken ist gebrochen, im Gesicht hat sie viele Blutergüsse.

Sie erinnert sich vom Unfall nur noch an ein Quietschen. Die nächste Erinnerung ist, wie sie auf dem Boden liegt und sich drei Personen um sie kümmern, wie sie Tele M1 erzählt.

Ihr Mann kam mit Prellungen und einer Hirnerschütterung davon. Er konnte das Spital bereits wieder verlassen.

Sie frage sich schon, wie schnell der Lenker unterwegs war. Böse ist Gugliotta dem Lenker nicht. «Schlussendlich kann das jedem passieren», sagt sie.

Trotzdem hofft die junge Frau, dass die Polizei nun genau abklärt, wie es zum Unfall kam.

Der Lenker war ein 67-Jähriger Schweizer, der mit seinem Mercedes-Benz von der Ringstrasse West in den Kreisverkehr auf der Aarauerstrasse einbog.

Diesen verliess er dann in Richtung Lenzburger Altstadt. Gleichzeitig betraten die beiden Fussgänger mit ihrem Hund den Fussgängerstreifen, welcher kurz nach dem Kreisverkehr die Fahrbahn kreuzt.

Als sie von der Verkehrsinsel her die zweite Fahrbahnhälfte überquerten, kollidierte der Mercedes mit beiden Personen.

Die Kantonspolizei verzeigte den 67-jährigen Automobilisten an die Staatsanwaltschaft. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.

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