Auenstein
Unfall bei neuem Aaresteg: Frau verletzt sich am Bein

Eine Spaziergängerin stürzte die Treppe bei der Fussgängerbrücke zwischen Rupperswil und Auenstein hinunter. Sie erlitt Beinverletzungen.

Michael Spillmann
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Am Wochenende lockten sommerliche Temperaturen die Spaziergänger in Massen ins Freie. Das perfekte Wetter also, um etwa die neuen Aare-Fussgängerbrücken zwischen Rupperswil und Auenstein zu besichtigen, die Landammann Peter C. Beyeler letzte Woche feierlich eingeweiht hatte.

Doch neben der Freude an den wippenden Spannbandbrücken im Kernstück des Auenschutzparks kam es zu einem folgenschweren Unfall: Am Sonntagnachmittag um etwa
15 Uhr blieb eine ältere Frau auf einer Treppe hängen und stürzte in die Tiefe. Die Spaziergängerin erlitt beim Unfall Beinverletzungen und musste von der alarmierten Ambulanz ins Spital gebracht werden. Zum Sturz kam es, nachdem sie den Steg von Rupperswil herkommend über die Natursteinstufen auf die Aareinsel verlassen wollte.

«Es bedarf der Nachbesserung»

«Die Treppe ist steil und die Stufenbreite ist eher knapp», beurteilt der Wildegger Rudolf Weber, deram Sonntagnachmittag an die Unfallstelle herankam. Die Frau habe ihr Bein nicht mehr bewegen können, so Rudolf Weber. Nach dem Sturz sei viel Zeit vergangen, bis die Verunfallte entdeckt worden sei, obwohl viele Spaziergänger unterwegs gewesen seien. «Als wir hinzukamen, hat bereits eine Frau die Verletzte betreut.

Wir haben dann bei der Bergung geholfen», so der Spaziergänger aus Wildegg. Er kritisiert nun aber: «Einiges bedarf beim Steg und bei seiner Umgebung der Nachbesserung. Zumindest fehlt bei der Treppe ein Geländer.»

Die Kantonspolizei wusste auf Anfrage nichts von einem Unfall auf dem Aaresteg. Auch beim für den Bau der Fussgängerbrücken zuständigen Baudepartement ist bislang nichts von einem Treppensturz bekannt. Dem Vernehmen nach wolle man aber abklären, was passiert ist. Und: Falls sich zeige, dass Handlungsbedarf bestehe, wolle man Massnahmen ergreifen, hiess es.