Lenzburg

Umstrittene Sanierung der Bahnhofstrasse: Die Gegner sind sehr aktiv

Eines der Plakate der vier Lenzburger Parteien SP, CVP, GLP und Grüne.

Eines der Plakate der vier Lenzburger Parteien SP, CVP, GLP und Grüne.

Geht es nach Mitte-links, so wird die gut zwei Millionen Franken teure Sanierung der Bahnhofstrasse Lenzburg am 27. September an der Urne gebodigt.

Mit einer grossflächigen Plakataktion in der Innenstadt und auf den Ausfallstrassen machen SP, CVP, GLP und Grüne Stimmung gegen das geplante Projekt.

«Am Ziel vorbei und so zu teuer», heisst es. In der Juli-Sitzung hatte der Einwohnerrat Lenzburg das Bauvorhaben zurechtgestutzt und auf Begehren von SVP und FDP die Bushaltestelle Angelrain gekippt und dafür einen besseren Schlussbelag für den Schwerverkehr beschlossen.

Die Opposition kommt nicht unerwartet, sie hat sich an der Einwohnerratssitzung bereits abgezeichnet. Nach langem Hin und Her mit Anträgen auf Änderung und Rückweisung hatte sich die bürgerliche Front mit SVP und FDP mit ihrem Änderungsbegehren durchgesetzt: Allerdings nur äusserst knapp, dank dem Stichentscheid des freisinnigen Ratspräsidenten Sven Ammann. Anschliessend war die SP mit ihrem Antrag, das Geschäft zurückzuweisen und zu überdenken, ebenso knapp gescheitert.

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