Sturmschäden

Umgestürzte Bäume und blockierte Strassen: Sturm Lolita hinterlässt in der Region seine Spuren

Sturmschäden durch Lolita

Sturmschäden durch Lolita

In der Gegend hat der letzte Sturm einige Schäden verursacht. So sind zum Beispiel im Egliswiler Wald mehrere Bäume umgestürzt. Die gesamten Sturmschäden würden sich aber in Grenzen halten.

Wer durch den Egliswiler Waldteil «Binzenholz» geht, der trifft auf abgebrochene Bäume und Äste, die den Wald zu einem kleinen Hindernislauf werden lassen. Der Sturm Lolita hat die Wälder in der Region ordentlich durchgerüttelt.

Was auf den ersten Blick nach einem grossen Schaden aussieht, hält sich jedoch momentan noch in Grenzen. Nebst den Schäden im «Binzenholz», das hinter dem Industriegebiet Oholten aber auf Egliswiler Gemeindeboden liegt, sei auch eine Strasse betroffen gewesen, wie Johann Neuhaus vom Forstbetrieb Rietenberg erklärt. «Wir mussten eine Strasse räumen, die nicht mehr befahrbar war», so Neuhaus. Das Holz, welches im Wald liege werde so bald als möglich aufgeräumt.

Neuhaus rät jedoch, den Waldteil vorerst noch zu meiden. Mit dem Wegräumen des Holzes wird es jedoch nicht getan sein: «Bei vielen Bäumen hat der Sturm den oberen Teil des Baumes abgerissen», sagt Neuhaus. Dadurch seien diese geschwächt und noch anfälliger für den Borkenkäfer.

Auch in den Wäldern der Forstbetriebe Lenzia und in der Forstgemeinschaftgemeinschaft Region Seon hat der Sturm Lolita seine Spuren hinterlassen, genauer beziffern lassen sich die Schäden jedoch noch nicht.

Matthias Ott, Leiter der Forstbetriebe Lenzia, erklärte gestern Nachmittag auf Anfrage, dass vereinzelt umgeworfene Bäume gemeldet wurden, er jedoch noch keine abschliessende Übersicht habe.

Martin Eichenberger, Forstwart der Forstbetriebsgemeinschaft Seon vermutet, dass durch den Sturm ungefähr 50 Kubikmeter Holz im Wald liegen. «Es handelt sich hierbei jedoch vor allem um Streuwürfe», so Eichenberger. Der Schaden sei derzeit noch nicht aussergewöhnlich hoch.

Da noch weitere Unwetter prognostiziert sind, befürchten die Forstspezialisten jedoch, dass zusätzliche Schäden entstehen können.

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