Staufen/Lenzburg
«Ueli de Chnächt 2016» lebt weiter

Das Freilichttheaterstück «Ueli de Chnächt 2016» feiert Auferstehung. Am Samstag kommts im «Urban» zur Filmpremiere.

Ruth Steiner
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Plakat zur Filmpremiere von «Ueli de Chnächt 2016».

Plakat zur Filmpremiere von «Ueli de Chnächt 2016».

zvg

Das jüngste Freilichttheater vermochte zu Sommerbeginn an 15 Abenden 5000 Besucherinnen und Besucher auf den Staufberg zu locken. An zwei Vorstellungen wurden zudem professionelle Filmaufnahmen gemacht. Die Liveaufnahmen bringen die Geschichte von Ueli mit der Heugabel sowie Ueli mit dem Handy nochmals in die warme Stube. «Der Film ist ein Andenken an das einzigartige Schauspiel auf dem Staufberg», sagt Markus Moser, Produktionsleiter von «Ueli de Chnächt 2016». «Er ist eine Erinnerung für alle, die an der Aufführung mitgewirkt, als Zuschauer auf der Bühne sassen oder das Live-Schauspiel verpasst haben.» Moser betont jedoch, der Film wolle die Einmaligkeit der Freilichtaufführung keinesfalls konkurrenzieren.

Am kommenden Samstag wird der Streifen im Kino gezeigt. Dort kann er auch als DVD gekauft oder anschliessend bei der Bäckerei Gradwohl erworben werden. Moser erklärt, die Filmproduktion sei durch den finanziellen Überschuss aus dem Ticketverkauf möglich geworden.

Für dieses Theater, ausgehend vom Buch und dem gleichnamigen Film «Uli der Knecht», wurde eigens eine neue Geschichte geschrieben. Darin planen ein paar Jugendliche in einem abbruchfälligen Bauernhaus ein «sturmfreies» Wochenende. Dabei finden sie ein altes Buch von Jeremias Gotthelf. Beim Blättern darin, geht eine beeindruckende Zeitgeschichte mit seltsamen Zufällen auf.

Die Filmpremiere «Ueli de Chnächt 2016» ist im Kino Urban in Lenzburg am Samstag, 19. November, um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei; es gibt eine Kollekte. Eine Reservation ist im Internet unter res.seatlion.com/6243/ empfehlenswert.