Seengen

UBS-Geld für die Hammerschmiede

Ein Mann bei der Arbeit in der Seenger Hammerschmiede.

Ein Mann bei der Arbeit in der Seenger Hammerschmiede.

1796 hat der Seenger Johann Hegnauer die Hammerschmiede erbaut. Sie ist die grösste wasserangetriebene Hammerschmiede der Schweiz. Doch die fünf Hämmer stehen seit 2009 aufgrund eines Defekts still und die Schmiede ist für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Der Verein Hammerschmiede Seengen engagiert sich seit Jahren für die Sanierung und Wiederinbetriebnahme. 2018 soll es soweit sein – dann wird die historische Schmiede wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Gesamtsanierung kostet rund 750 000 Franken, daran beteiligt sich die UBS-Kulturstiftung mit 10 000 Franken. «Es freut uns, einen Beitrag zur Sanierung der Hammerschmiede zu leisten», sagt Stephan Kunz, KMU-Berater von UBS Aarau. «Es handelt sich nicht nur um ein historisches Bauwerk von nationaler Bedeutung, sondern ermöglicht Schulklassen und allen anderen Interessierten, alte Handwerkkunst live zu erleben.» (AZ)

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