Turnzentrum
14-Millionen-Projekt in Lenzburg: Aargauer Turnverband vermeldet erfolgreiche Finanzierung

Nachdem die Finanzierungsfrage geklärt ist, soll der Spatenstich im September durchgeführt werden. Laut Plan könnte der relativ einfach gehaltene Zweckbau bereits Ende 2022 eröffnet werden.

Nadja Rohner
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«Magnesiaklotz» – so lautet der Projektname des Neubaus.

«Magnesiaklotz» – so lautet der Projektname des Neubaus.

Visualisierung: Dunedin Arts Architektur / Lenzburger Bezirksanzeiger

Der Aargauer Turnverband will sein heutiges Turnzentrum in Niederlenz durch einen Neubau an der Hammermattstrasse in Lenzburg – zwischen «Traitafina» und Autobahn – ersetzen. Die Baubewilligung für die 1900 Quadratmeter grosse neue Trainingshalle wurde bereits im Februar erteilt, dies nach einer nur kurzen und problemlosen Bearbeitungszeit. Und nun vermeldet der Verband, dass auch die Finanzierung stehe. Insgesamt kostet das Projekt rund 14 Mio. Franken.

Der Aargauer Turnverband muss bis zur Eröffnung mindestens 2 Mio. Franken selber finanzieren. «Trotz Pandemie und Stillstand im Turnbetrieb sowie mit einer gewissen Skepsis bezüglich Realisierungssicherheit wurden rund 800'000 Franken gespendet», teilt der Verband mit.

«Gegen 2000 Personen, Organisationen und Unternehmen haben sich bisher beteiligt, dafür sind wir sehr dankbar», so Präsident Jörg Sennrich. Das Ziel liege vor Augen. Aber: «Es braucht jetzt noch einige Klimmzüge und einen gestandenen Abgang.» Im September soll der Spatenstich durchgeführt werden.

Es wird mit einer Bauzeit von rund einem Jahr gerechnet, sodass der relativ einfach gehaltene Zweckbau Ende 2022 eröffnet werden könnte. Der Verband schreibt: «Neben den Kaderathletinnen und -athleten im Kunstturnen werden auch viele der 430 Aargauer Turnvereine die Anlage für zusätzliche Trainings nutzen. Ausserdem werden verschiedene Sportangebote für Jung bis Alt durchgeführt – so auch der grösste Indoor-Spielplatz für Kids im Aargau.»