Insgesamt konnte die Aargauer Regionalbank den Geschäftserfolg um 6,8 Prozent auf 26,8 Mio. erhöhen. Unter dem Strich resultierte ein um 1,7 Prozent höherer Jahresgewinn von 21,6 Mio. Franken, wie die HBL am Freitag mitteilte.

Der Erfolg aus dem Zinsdifferenzgeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle der Aargauer Bank, wurde um 0,8 Mio. auf 53,9 Mio. Franken gesteigert. Dazu beigetragen habe die Auflösung von früher gebildeten Wertberichtigungen für Ausfallrisiken, die dank des günstigen Risikoverlaufs nicht mehr erforderlich seien.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bekam das Institut jedoch die Turbulenzen rund um den Brexit und die US-Wahlen, die Donald Trump gewann, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Finanzmärkte zu spüren. Der Erfolg sank um 6,7 Prozent auf 10,8 Mio. Franken.

110 Franken Dividene je Aktie

Die Bilanzsumme der Regionalbank legte 2016 um 5,4 Prozent zu und belief sich per Ende Jahr auf 4,94 Mrd. Franken. Die Ausleihungen an die Kunden erhöhten sich um 4,8 Prozent auf 3,97 Mrd. Franken.

Die Hypothekarforderungen steigen um 6,1 Prozent. Dies widerspiegle die ungebrochen rege Bautätigkeit im Geschäftsgebiet, hält die Regionalbank fest.

Die Aktionäre erhalten ein weiteres Jahr in Folge eine Dividende von 110 Franken je Aktie. Die Hypothekarbank Lenzburg beschäftigt 245 Mitarbeitende (Vollzeitstellen) und zwölf Lernende.