Meisterschwanden

Tempo 30 – überall oder wahlweise nur in den Quartieren?

Auch im Gebiet des heutigen Gemeindehauses soll neu Tempo30 gelten.

Ob und in welchen Quartieren künftig Tempo 30 gelten soll, wird an der Gemeindeversammlung entschieden.

Auch im Gebiet des heutigen Gemeindehauses soll neu Tempo30 gelten.

An der Gemeindeversammlung von diesem Donnerstag können die Meisterschwander Stimmbürger von der Tempo-30-Speisekarte auswählen: Solls das ganze Menü sein, also flächendeckend in allen Quartieren? Oder à la carte?

Nur in bestimmten Quartieren, etwa im Gebiet Eggen, wo die Schulanlage steht?

Die Festlegung von tieferen Höchstgeschwindigkeiten auf Gemeindestrassen, die schon in etlichen Gemeinden der Region beschlossen und eingeführt ist, soll in Meisterschwanden als erstes von verschiedenen geplanten Massnahmenpaketen der eigens eingesetzten Verkehrskommission umgesetzt werden.

In späteren Phasen stehen noch ein Betriebs- und Gestaltungskonzept, die Verbesserung der Situation auf den Kantonsstrassen und – im Massnahmenpaket 4 – weitere Verbesserungen auf Gemeindestrassen zur Diskussion.

Aufteilung in acht Quartiere

Der diesen Donnerstag beantragte erste Schritt basiert auf einer Aufteilung des gesamten Verkehrsnetzes in total acht Quartiere: Deren drei in Tennwil, deren fünf in Meisterschwanden. Der Gemeinderat ist überzeugt, damit die Wünsche der Bevölkerung «grösstmöglich zu berücksichtigen».

Je nach Grösse, der Anzahl Eingangstore und dem Umfang weiterer Massnahmen sind die Kosten für die acht Quartiere unterschiedlich hoch. Die Spanne reicht von 3573 Franken im Tennwiler Brosifeld bis zu 55 000 Franken im Dorfteil Ost, dem grossen, relativ fein ziselierten Quartier mit dem neuen Dorfzentrum.

Zählt man die acht Einzelposten für die Quartiere zusammen, kommt man auf ein Total von etwas mehr als 147 000 Franken. Entschliesst sich der Souverän für die Realisierung aller acht Zonen, reduzieren sich die Kosten um 5000 Franken, da drei sogenannte Eingangstore eingespart werden können.

Nicht zuletzt aufgrund der Rückmeldungen an den Orientierungsabenden – der letzte fand Ende August dieses Jahres statt – beantragt die Verkehrskommission die flächendeckende Einführung von Tempo 30. Falls dieses Vorhaben scheitern sollte, wird über die einzelnen Quartiere abgestimmt. Der Gemeinderat will damit ermöglichen, dass zumindest in Problemzonen, etwa um die Schulanlage Eggen, das Tempo reduziert werden kann.

Zweite Generation GEP

Für die Ausarbeitung eines Generellen Entwässerungsplans (GEP) der zweiten Generation wird ein Kredit von 470 000 Franken beantragt.

Der Voranschlag 2014, erstmals im System HRM2 erstellt, basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 74 Prozent (Kennzahlen in Box oben).

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