Die international tätige Bertschi-Gruppe hat im letzten Jahr die weltweite Krise gut gemeistert und verzeichnete ein äusserst erfreuliches Ergebnis (az Aargauer Zeitung vom 19.Januar, Seite Wirtschaft). Auch für dieses Jahr rechnet man mit positiven Zahlen. Deutliches äusseres Zeichen für diesen weiteren Aufbruch ist das am Firmensitz in Dürrenäsch geplante neue Bürogebäude.

Für die geplante Expansion hat die Firma, die an 45 Firmenstandorten in 24 Staaten 1900 Mitarbeiter beschäftigt, in Dürrenäsch Land erworben. Nach erfolgter Umzonung in die Industriezone wurde die Planung des neuen Bürogebäudes vorangetrieben.

Transport von Chemie-Produkten

Kernpunkt des neuen Baus wird die Disposition des «Flüssig-Bereichs»; dies ist der grössere Teil der zwei wichtigsten Transport-Sparten. Die Bertschi AG ist spezialisiert auf den Transport von Chemie-Produkten. Diese werden flüssig oder fest (hauptsächlich in Granulat- oder Pulverform) zwischen den verschiedenen Kunden verschoben.

Während die Transporte der festen Stoffe (der so genannte «Dry Bulk»-Bereich) für den ganzen Konzern aus dem Standort Birrfeld gesteuert werden, sind die «Flüssig»-Disposition und die Gesamtadministration in Dürrenäsch daheim: Von hier werden die Einsätze und Fahrten der meisten Lastwagen der im Strassenbild oft auffallenden gelb-schwarzen, 1150 Fahrzeuge umfassenden Bertschi-Flotte gesteuert.

2012 bezugsbereit

Weil man in den bisherigen Räumlichkeiten keine Ausbaumöglichkeiten hatte, entschloss man sich zum Neubau. Die Anordnung der Disposition auf einem Stockwerk bringt gemäss eigenen Erfahrungen ablauftechnisch grosse Vorteile, weshalb hier auf einer Geschossfläche von 2000 Quadratmetern etwa 100 Arbeitsplätze neu erstellt werden.

Gemäss Firmenchef Hans-Jörg Bertschi «soll das neue Bürogebäude Anfang 2012 bezugsbereit sein». In diesen Wochen erwartet man die Baubewilligung; gemäss internem Zeitplan ist der Baubeginn in der Kalenderwoche 14, also Anfang April vorgesehen.