Hunzenschwil
Steuern werden auch mit dem «Neuen» fällig

Mit den Unterschriften auf dem Übergabeprotokoll ging gestern Nachmittag das Steueramt Hunzenschwil offiziell von Ueli Schär auf Daniel Hofer über.

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Ueli Schär (links) übergibt das Hunzenschwiler Steueramt seinem Nachfolger Daniel Hofer

Ueli Schär (links) übergibt das Hunzenschwiler Steueramt seinem Nachfolger Daniel Hofer

DO

Zehn Jahre und fünf Monate lang hat Ueli Schär das Hunzenschwiler Steueramt betreut; Morgen Freitag hat er seinen letzten Arbeitstag, bevor er zuerst Ferien und dann den wohlverdienten Ruhestand geniesst. Langweilig wird es ihm aber trotzdem nicht. «Ich werde weiterhin für Pro Senectute Steuererklärungen ausfüllen und tageweise in einer Aargauer Gemeinde aushelfen», verrät er. Ausserdem wird er vermehrt Zeit in seiner Ferienwohnung im Berner Oberland verbringen, Ski fahren, Velotouren oder Motorradausflüge unternehmen.

Bereits hat sein Nachfolger, der 48-jährige Daniel Hofer aus Rupperswil, seine Tätigkeit auf dem Steueramt Hunzenschwil aufgenommen. Hofer war fast 24 Jahre in der Gemeinde Biberstein tätig, zuerst als Stellvertreter des Gemeindeschreibers, ab 1994 betreute er das Steueramt. Da er dort keine Aufstiegsmöglichkeiten hatte, kam es ihm gerade recht, dass in Hunzenschwil die Stelle des Steueramtsvorstehers frei wurde. «Ich freue mich sehr, nun in einer grösseren Gemeinde zu arbeiten», sagt er. Der Übergang fällt ihm umso leichter, als Biberstein und Hunzenschwil das gleiche elektronische System verwenden.

«Der Zeitpunkt ist günstig»

Das vom kantonalen Steuerkommissär Max Weber erstellte Übergabeprotokoll mit den Pendenzen wurde von Vizeammann Peter Grusche sowie dem Präsidenten der Steuerkommission, Heinrich Schär, und natürlich dem scheidenden und dem neuen Steueramtsvorsteher unterzeichnet. Damit war die offizielle Amtsübergabe vollzogen.

«Der Zeitpunkt ist günstig», erklärt Ueli Schär,. «Die letztjährigen Veranlagungen sind grösstenteils erledigt, und die neuen sind noch nicht eingetroffen.» Daniel Hofer wird sich nicht über mangelnde Arbeit zu beklagen haben: «Hunzenschwil zählt bereits über 2000 Steuerpflichtige, und das Dorf wächst weiter», sagt Heinrich Schär.