Staufen
Staufen wählt private Pflegeheim-Lösung

Die Gemeinde Staufen hat entschieden, mit einer privaten Betreiber-Firma von Pflegeheimen eine Leistungsvereinbarung zu treffen. Mit diesem Vertrag steigt Staufen aus dem Pflegezentrum-Neubauprojekt der Alterszentrum Obere Mühle (AZOM) AG in der Nachbargemeinde Lenzburg aus.

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Das geplante Wohn- und Pflegezentrum innerhalb der Gleis-Nord-Überbauung, mit dessen Betreiber Staufen eine Leistungsvereinbarung abschloss

Das geplante Wohn- und Pflegezentrum innerhalb der Gleis-Nord-Überbauung, mit dessen Betreiber Staufen eine Leistungsvereinbarung abschloss

Visualisierung: Gleis Nord

Mit dem Entscheid für eine private Lösung kommt Staufen dem gesetzlichen Auftrag nach. Der Kooperationspartner erstellt und betreibt ab dem Jahr 2015 innerhalb der Grossüberbauung Gleis Nord, auf dem ehemaligen Hero-Areal beim Lenzburger Bahnhof, ein Wohn- und Pflegezentrum mit 70 Betten und 43 altersgerechten Wohnungen.

«Wir haben eine gute Lösung für unsere Gemeinde gesucht und hier gefunden», so der zuständige Staufner Gemeinderat Peter Hauri.

Absichtserklärung ist Makulatur

Mit dem neuen Entscheid macht Staufen eine Absichtserklärung aus dem Frühjahr zu Makulatur: Damals wollte man beim Neubau-Projekt Obere Mühle mit einem Darlehen in Millionenhöhe einsteigen. Dieses Projekt ist laut der Lenzburger Stadträtin und AZOM-Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner mit dem Absprung von Staufen nicht gefährdet.

Der Verwaltungsrat hat bereits entschieden, dass hier die Grösse von 96 Betten nicht reduziert wird. Der Baubeginn der 50-Millionen-Projektes ist hier in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres vorgesehen. (tf)

Ausführlicher Bericht und Kommentar in der az Aargauer Zeitung von Donnerstag.