Staufen
In Staufen investieren die Ortsbürger in einen Mehrgenerationenbau

Das Baugesuch für das 4,104 Millionen teure Projekt liegt derzeit bei der Gemeinde auf.

Anja Suter
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Das Haus wird von den BEM Architekten aus Baden geplant.

Das Haus wird von den BEM Architekten aus Baden geplant.

ZVG

Wo heute am Juraweg noch eine grüne Wiese ist, will die Ortsbürgergemeinde Staufen schon bald bauen. Aufgegleist wird das Mehrfamilienhaus-Projekt auf der eigenen Parzelle schon länger: An der Ortsbürgergemeindeversammlung 2019 wurde bereits ein Kredit von 196 000 Franken für die Durchführung eines Gesamtleistungswettbewerb für ein Mehrfamilienhaus gesprochen. Eineinhalb Jahre später, im Dezember 2020, wurde der Baukredit in der Höhe von 5,26 Millionen Franken für den Bau eines Mehrfamilienhauses bewilligt. Jetzt liegt das Baugesuch für das Projekt bei der Gemeinde in Staufen auf (bis am 31. Mai).

Neue Einnahmequelle für Ortsbürger

Der Gesamtleistungswettbewerb stand unter dem Motto «Neubau Mehrfamilienhaus Jung und Alt». Ausgewählt wurde das Projekt «casa popolare» des Teams Wetter Industrie- und Gewerbebau AG aus Busslingen und den BEM Architekten aus Baden. Beim Projekt handelt es sich um ein Generationenwohnen mit gemeinschaftlichen Aspekten. Das Mehrfamilienhaus soll zum Juraweg hin drei und auf der südlichen Seite vier Geschosse haben, um so allen Wohnungen die beste Besonnung und schöne Ausblicke zu ermöglichen, wie es in den Unterlagen zur Gemeindeversammlung hiess.

Hier soll bald ein Massivbau stehen.

Hier soll bald ein Massivbau stehen.

Anja Suter

Geplant ist ein Massivbau, das Haus soll ausserdem zweckmässig gebaut werden. Verteilt auf die vier Obergeschosse sind zwölf Wohnungen geplant. Zwei Wohnungen werden 1,5 Zimmer haben, acht 2,5 Zimmer. Zudem ist je eine Wohnung mit 3,5 Zimmern und eine mit 4,5 Zimmern geplant. Das Projekt soll eine unterirdische Garage mit 13 Abstellplätzen haben. Hinzu kommen gemäss Baugesuch fünf oberirdische Abstellplätze.

Die Kosten für den Bau belaufen sich laut der Baugesuchsmappe auf 4,104 Millionen Franken. Mit der Nutzung der Ortsbürgerparzelle soll eine neue Einnahmequelle erschlossen werden. Für die Renditeberechnung wurde eine jährliche Miete von 240 bis 260 Franken pro Quadratmeter zugrunde gelegt.