Schafisheim
Startschuss zum Ausbau der Wasserversorgung

Mit einem symbolischen Spatenstich beim Reservoir Lotten wurde der gut drei Millionen Franken teure Ausbau der Wasserversorgung gestartet.

Fritz Thut
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Gemeindevertreter, Planer und Bauleute beim Spatenstich zum neuen Reservoir Lotten hoch über Schafisheim.

Gemeindevertreter, Planer und Bauleute beim Spatenstich zum neuen Reservoir Lotten hoch über Schafisheim.

Fritz Thut

Hoch über Schafisheim, auf einem vorübergehend gerodeten Waldstück bei den bestehenden Reservoirs Lotten, schritt man zur Tat: Vertreter der Gemeinde, der beteiligten Planerbüros und der Baufirmen stachen Schaufeln in die Erde und vollzogen damit den Spatenstich zum Ausbau der örtlichen Wasserversorgung.

Die Stimmbürger haben an den letzten beiden Budgetgemeindeversammlung total fast 3,2 Millionen Franken für Bauvorhaben dieses Eigenwirtschaftsbetriebes gesprochen. Wie der für die Wasserversorgung zuständige Gemeinderat André Kreis vor Ort mitteilte, wird die Wasserlieferungskapazität mit den verschiedenen Bau- und Sanierungsvorhaben bei Wasserreservoirs, Quellfassungen und Grundwasserfassungen massiv erhöht.

Der aktuelle Wasserverbrauch liegt bei rund 450 000 Kubikmetern und soll künftig auf 600 000 Kubikmeter gesteigert werden. Die Löschschutzreserve wird von 400 auf 850 Kubikmeter mehr als verdoppelt.

Die Arbeiten, die bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen werden sollen, begannen nun im Gebiet Lotten, wo zwei kleine Reservoirs zu 125 Kubikmetern aus dem Jahr 1906 durch zwei moderne Reservoirs à 500 Kubikmeter ersetzt werden sollen. Während den Arbeitszeiten bleibt das Gebiet aus Sicherheitsgründen für Spaziergänger gesperrt.

Coop-Bau als Auslöser

Der riesige Coop-Neubau ist laut Kreis «Mit-Verursacher» der Bauten, aber nicht der einzige Grund für die grossen Investitionen: «Das Bevölkerungswachstum fordert ebenfalls Tribut.»

Für Gemeindeammann Dölf Egli ist die Logistik-Zentrale des Grossverteilers Auslöser von Sanierungsmassnahmen, die ohnehin bald nötig gewesen wären: «Ich verstehe dies als Chance für unser Dorf. So wird unsere Infrastruktur auf den modernsten Stand gebracht.» Dank Anschlussgebühren und künftigen Wasserbezügen durch den Coop profitierten auch die Bewohner. Egli: «Wir haben weitherum die tiefsten Wasser- und Abwassergebühren.»

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