Lenzburg

Startschuss zu weiteren 93 Wohnungen auf der Widmi

Die Verantwortlichen von Stadt und Bauherrschaft vollziehen den symbolischen Spatenstich für die «Gartenstadt Widmi».

Die Verantwortlichen von Stadt und Bauherrschaft vollziehen den symbolischen Spatenstich für die «Gartenstadt Widmi».

Vertreter von Stadt, Bauherrschaft und künftigen Bewohnern vollzogen den Spatenstich zur Überbauung «Gartenstadt Widmi» auf dem Baufeld 3b mit 93 Wohnungen.

In einer viel höheren Kadenz als ursprünglich gedacht werden im Gebiet Widmi, der vormals letzten grösseren Landwirtschaftsfläche in Altstadtnähe, die einzelnen Überbauungen hochgezogen: Am Mittwoch erfolgte mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss zur «Gartenstadt Widmi».

Hier, auf dem Baufeld 3b, entstehen in den nächsten Jahren in drei Baukörpern total 93 Eigentumswohnungen. Gemäss Mitteilung der Projektentwicklerin Eberli Sarnen sind bereits ein Viertel der Wohnungen verkauft; das heisst, die Vorverträge sind unterzeichnet und erste Anzahlungen der Besitzer sind erfolgt.

Viele der künftigen Bewohner liessen es sich am Mittwoch-Mittag nicht nehmen, dem Spatenstich persönlich beizuwohnen und so beim anschliessenden Imbiss mit künftigen Nachbarn erste Kontakte zu knüpfen. Die ersten Wohnungen sollen bereits Mitte 2016 bezugsbereit sein.

Ein weiterer Puzzlestein

«Die Käufer der Wohnungen werden es nicht bereuen», rührte Toni Bucher, CEO von Eberli Sarnen, an diesem «wichtigen Augenblick für unser Projekt» nochmals die Werbetrommel. Bei gleicher Gelegenheit lobte Bucher auch die reibungslose Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stellen der Stadt: «Die Kooperation mit Stadtrat und Stadtbauamt war optimal.»

Helen Bisang, die Leiterin des Stadtbauamtes, erinnerte in ihrem Grusswort an die Entstehungsgeschichte der Überbauung der ganzen Widmi und des Baufeldes 3b im speziellen. «Das ist ein weiterer Puzzlestein im ganzen Areal, zu dem ja auch der Widmi-Park gehört.» Die «Gartenstadt Widmi» weise mit ihren drei Baukörpern «eine robuste städtebauliche Struktur» auf.

Jann Stoos von der Stoos Architekten AG, die mit dem Vorschlag «Sprüngli» den Architekturwettbewerb gewonnen hatte, nahm diesen Steilpass auf: «Wir haben gezeigt, dass städtisches Wohnen im Grünen kein Widerspruch sein muss.» Die Bindung zum Umland wurde mit grossen Glasflächen und der Ost-West-Ausrichtung der Wohnungen erreicht: «So können alle von Morgen- und Abendsonne profitieren.»

Auf der Widmi bereits realisiert und bewohnt sind die Überbauungen der Felder 1 und 3a. Im letzten Monat bewilligt wurde die Überbauung auf Baufeld 2 mit 135 Wohnungen. Bald erteilt wird die Baubewilligung für den Park.

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