Wildegg

Startschuss für den Neubau mit eine Haubitze

Geschäftsführer Werner Jaun beim Startschuss an der Haubitze. DO

Geschäftsführer Werner Jaun beim Startschuss an der Haubitze. DO

Der Startschuss für das neue Betriebsgebäude der Regionalen Betriebe Möriken-Wildegg/Niederlenz (RTB) fand buchstäblich mit einem Riesenknall statt. Peter Fischer, Besitzer des benachbarten Militärmuseums, hatte eine Haubitze zur Verfügung gestellt.

Als wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der RTB bezeichnete Vorstandspräsident Hans Burger den Neubau, dessen Baubeginn für einmal nicht mit einem Spatenstich, sondern mit einem Startschuss erfolgte. Peter Fischer, Besitzer des benachbarten Militärmuseums, hatte für diesen Zweck eine Haubitze zur Verfügung gestellt.

Bei der Zusammenlegung der technischen Betriebe von Möriken-Wildegg und Niederlenz vor 10 Jahren wurden die bestehenden Gebäude übernommen. Bereits im Jahre 2006 wurde ein erster Anlauf zur Planung eines Neubaus genommen. Weil damals nicht sicher war, ob Lenzburg und Niederlenz fusionieren würden, wurde das Thema sistiert.

Nach sorgfältiger Abklärung von Miet- und Neubauvarianten entschied man sich für einen Neubau im Gebiet Hard. Die Abgeordnetenversammlung vom 6. November 2012 sprach dafür einen Kredit von 6,45 Mio. Franken. Das entsprechende Baugesuch wurde bewilligt, notabene ohne Einsprachen.

Funktionales Gebäude

«Beschränken aufs Notwendige» habe man sich auf Fahne geschrieben, erläuterte Jürg Hitz, Präsident der Baukommission und Vorstandsmitglied. Das zweistöckige Gebäude wird modular aufgebaut, um den Bedürfnissen der Zukunft Rechnung zu tragen.

Es enthält neben dem Bürotrakt mit Archiv eine kleine Werkstatt und einen grossen Lagerraum. Besonders freut man sich auf die Kundenparkplätze vor dem Gebäude, die bei den bisherigen Standorten fast völlig fehlten.

Wichtige Vorteile ortet Hitz nicht nur bei den modernen Arbeitsplätzen für die RTB-Crew, sondern auch beim Wegfallen der unnötigen Autofahrten zwischen den verschiedenen Standorten, der Straffung der Arbeitsabläufe und der Beheizung mit umweltfreundlicher Fernwärme.

Ausserdem sei auf dem Dach eine Photovoltaikanlage geplant. Wenn alles nach Plan verläuft, kann das neue Gebäude im Herbst 2014 bezogen werden. Darauf stiessen die RTB-Crew, die Nachbarn und das Architektenteam beim anschliessenden Apéro an.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1