Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Trotz schwachen Windprognosen und angesagtem Regen fanden sich am Sonntagmorgen 16 Boote an der Startlinie zu den zwei Läufen des Ansegelns des Segelclub Hallwil ein. Die tatsächlichen Wetterverhältnisse entsprachen nicht den Wetterprognosen. Mit 13-15 Knoten Wind und Böen über diesen Werten zeigte sich der See dann doch von seiner ruppigen Seite.

Zudem zeugten einige Manöver und taktische Entscheidungen einzelner Crews noch von etwas Winterrost. Zwei Segelschiffe kenterten und zwei Yachten stiessen zusammen. Zum Glück führten die Unfälle nur zu kleineren Schäden, wie der Segelclub Hallwil in einer Mittteilung schreibt. Die Unfälle unterstreichen aber die nicht ganz einfachen Verhältnisse. 

Der kräftige Wind liess dafür aber schnelle Fahrten zu. Einige Segler kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Die Kreuzkurse forderten dafür die Taktiker mehr, die sich mit den drehenden Böen des Sees herumschlagen mussten. (sae)