Lenzburg

Stadtammann Daniel Mosimann am Neujahrs-Apéro: «Weniger Kräne, mehr Menschen»

Theatermann Mark Wetter verabschiedete sich. Sängerin Andrea Hofstetter (l.) und Pianistin Masha Wälti-Mihic, die den Neujahrs-Apéro musikalisch begleitet haben, applaudieren ihm.

Theatermann Mark Wetter verabschiedete sich. Sängerin Andrea Hofstetter (l.) und Pianistin Masha Wälti-Mihic, die den Neujahrs-Apéro musikalisch begleitet haben, applaudieren ihm.

Die statistisch gesehen jüngste Aargauer Stadt macht sich Gedanken über ihre Zukunft.

Im Alten Gemeindesaal von Lenzburg, der bis auf den letzten Platz besetzt war, liess Stadtammann Daniel Mosimann das Jahr Revue passieren. «Die Überbauungen in der Widmi und im Lenz werden von neuen Einwohnern bezogen. Weniger Kräne prägen die Skyline, dafür bevölkern mehr Menschen Lenzburg.»

Im November hat Lenzburg 10 000 Einwohner erreicht und gilt seitdem auch statistisch als Stadt. Das Stadtrecht hat sie schon seit über 700 Jahren. «Jetzt muss ein gesundes Wechselspiel einsetzen, von Traditionen und Fortschritt, von Schutz und Öffnung, von Ruhe und Bewegung, von Nähe und Distanz», sagte Mosimann. Dieses Wechselspiel mache eine Stadt lebensfähig, attraktiv und sei wichtig für die Identifikation.

Mosimann wünscht sich eine rege Teilnahme am lokalen Leben. «So gestalten Sie Ihren Wohn- und Arbeitsort, Ihren Lebensraum mit.»

Im Ausblick auf das neue Jahr erwähnte der Stadtammann die bevorstehende Inbetriebnahme des sanierten Schulhauses Bleicherain, den im Frühling beginnenden Umbau der Neuhofkreuzung und die schwierige Neugestaltung des Bahnhofs. Schliesslich wird die die neue Bau- und Nutzungsordnung (BNO) öffentlich zur Diskussion gestellt werden.

Am Ende übergab der Stadtammann zum Abschied das Wort an Mark Wetter, der sich nach zwei Jahrzehnten Theatertage zurückzieht und mangels Nachfolge den Verein Theaterschöneswetter aufgelöst hat. (Mik)

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