Noch bis Ende Februar 2015 können die Lenzburger kompostierbare Abfälle aus dem Haushalt und dem Garten, wie auch Mist von Kleintieren in die öffentlichen Grüngutsammelstellen gebracht werden. Dann ist Schluss damit. Die Grüngutbehälter auf dem gesamten Stadtgebiet verschwinden. Bereits wurden die Mulden auf dem Seifiparkplatz und im Lenzhard ersatzlos aufgehoben. Im Mai 2013 hatte der Einwohnerrat einem neuen Abfall-Reglement zugestimmt.

Mit der neuen Regelung werden die kompostierbaren Abfälle ab dem 1. März des kommenden Jahres wie der Kehricht eingesammelt. Ebenfalls in einem wöchentlichen Rhythmus.

Dabei gibt es klare Richtlinien, wie das Grüngut bereitgestellt werden muss. Die neuen Weisungen verlangen «offiziell zugelassene Behälter».

Das heisst im Klartext, die Gefässe müssen mit der Hebevorrichtung am Abfuhrfahrzeug angehoben und anschliessend in den Kehrichtwagen entleert werden können. Es ist also untersagt, die Haushaltabfälle einfach in Säcke zu packen und an den Strassen- oder Trottoirrand zu stellen.

Doch weit suchen müssen die Lenzburger nicht. «Grüngut-Container sind im Handel erhältlich», sagt Thomas Hofstetter vom Bauamt. Für Einfamilienhäuser mit einer durchschnittlichen Rasenfläche werde ein Container mit einer Füllmenge von 140 Litern empfohlen, hat Hofstetter für Unschlüssige einen Tipp bereit.

Und weil kompostierbare Abfälle schnell gären und schimmeln, rät die Stadt aus hygienischen Gründen den Container auch mal halb leer hinzustellen, damit er geleert wird. Laut Hofstetter bleibt die jährliche Recycling-Grundgebühr unverändert bei 60 Franken.