Lange schon müssen sich die Radfreunde gedulden, die sich einen Veloweg zwischen Othmarsingen und Dottikon wünschen. Nun geht das Projekt in die nächste Runde: Die Auflagefrist des Baugesuchs ist am Dienstag, 25. April, abgelaufen. Sieben Einsprachen sind bisher beim Kanton eingegangen, im Laufe der nächsten Tage könnten aber noch welche hinzukommen. Das teilt der fürs Projekt zuständige kantonale Kreisingenieur Manuel Baldi auf Anfrage mit.


Die Einwendungen kämen etwa hälftig aus den beiden betroffenen Gemeinden Othmarsingen und Hendschiken, so Baldi. Die Urheber seien allesamt Private, keine Verbände. Worum es bei den Einsprachen im Detail geht, kann Manuel Baldi noch nicht sagen. Er hofft aber, dass es um geringfügige Projektanpassungen geht: «Dort können die Einsprachen meist schnell geklärt werden. Dann sehe ich kein Problem.» Anders wäre die Gemütslage, wenn etwa der Realersatz für Landwirtschaftsland betroffen wäre. Das könnte langwierige und komplizierte Verhandlungen nach sich ziehen.


Wie geht es weiter? Sobald die Einsprachen ausgeräumt sind, muss als Nächstes die definitive Projektgenehmigung beim Regierungsrat eingeholt werden. Danach geht es in die konkreten Verhandlungen mit den Grundeigentümern, etwa betreffend des Landpreises. «Wenn alles reibungslos abläuft, können wir 2019 mit dem Bau beginnen», stellt Kreisingenieur Baldi in Aussicht. (AKA)