Hendschiken
Schweiss und falsches Blut an Hendschiker Volleyball-Party

An der 12. Funbeachvolley-Party in Hendschiken sind 94 Teams gegeneinander angetreten. Das Turnier, an dem nebst Spielgeschick auch kreative Verkleidung gefragt ist, wurde mit 2500 Zuschauern und Spielern regelrecht überrannt.

Isabelle Schwab (Text und Fotos)
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Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
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Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken
Das OK: Matthias Rüdisüli (links) und Daniel Lüem
Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken

Fun-Beach-Volley-Party 2013 in Hendschiken

Isabelle Schwab

Die ersten Mannschaften massen sich um 16.30 Uhr auf den Spielfeldern. Dass die Kombination aus Sport und Verkleidung nicht einfach ist, war vor allem den Teilnehmern in Ganzkörperanzügen anzusehen – wie auch jenen Spielern, die das Spielfeld mit Flügeln und Schwimmflossen betreten hatten.

«Da Verkleidung und Spielpunkte zur Hälfte zählen, hat jeder die Chance, zu gewinnen»», sagte OK-Präsident und Gemeindeammann Daniel Lüem.

Zombies und Sackkarre

Tatsächlich ging es den meisten Mannschaften mehr um die Verkleidung als den Sport. Die Spieler der Gruppe «Beach Zügli Tschu Tschu Tschu» etwa hatten bereits vor einem Monat mit dem Umbau einer Sackkarre zur Dampflokomotive begonnen. Andere Mannschaften entwickelten eigene Rituale: So sorgten die «Zombies» mit ihrem Beschwörungstanz vor den Spielen für Aufsehen und Heiterkeit. Sie übertrafen sich dabei gegenseitig mit einschüchternden Grimassen.

Je später der Abend, desto leidenschaftlicher wurden auch die Tanzeinlagen auf dem Spielfeld. Doch trotz Spass und Komik verkraftete auch in Hendschiken das eine oder andere Spielerherz eine Niederlage nicht, und so wurde auch mal eine Träne getrocknet.

Keine Niederlage mussten die Titelverteidiger der vergangenen zwei Jahre einstecken. Sie gewannen jedes Spiel. Die Frage, ob sie auch an diesem Abend mit dem Sieg rechnen, beantworteten die als Krankenschwestern verkleideten Herren vor dem Match mit einem Lächeln und Schulterzucken. Um 2 Uhr morgens dann die Gewissheit: Die Schwestern der «Hirsschlampen Klinik» gewinnen auch dieses Jahr.

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