Regierungs-Beschluss

Schulknatsch im Seetal: Fahrwanger geben ihre Bezirksschule noch nicht auf

Die Bezirksschule Fahrwangen soll 2020 aufgehoben werden. (Archiv)

Die Bezirksschule Fahrwangen soll 2020 aufgehoben werden. (Archiv)

Die Kreisschule Oberes Seetal prüft, ob sie juristisch gegen den Entscheid der Aargauer Regierung, die Bezirksschule in Fahrwangen aufzuheben, vorgeht.

Seit der Regierungsrat bekannt gegeben hat, dass die Bezirksschule Fahrwangen spätestens im Sommer 2023 geschlossen wird, sind fünf Monate vergangen. Im oberen Seetal ist die erste Wut («einfach ein absolut unverständlicher Entscheid») verflogen. Es ist relativ ruhig geworden um dieses Thema. Das heisst aber nicht, dass die Fahrwanger ihre Bezirksschule einfach so aufgeben. Im Gegenteil. Ende November wurde bekannt, dass der Vorstand der Kreisschule Oberes Seetal (KSOS) beschlossen hat, den regierungsrätlichen Entscheid juristisch zu überprüfen. Gleichzeitig sammelten Bürger Unterschriften für eine Petition.

«Im Dezember wurde eine Delegation bestimmt, um das Gespräch mit dem Regierungsrat zu suchen und die ablehnende Haltung des oberen Seetals darzulegen», berichtet Patrick Fischer. Er ist nicht nur Gemeindeammann, sondern auch Präsident der Kreisschule. Mitte Februar habe dann in Aarau eine Besprechung mit der Spitze des Departements von Regierungsrat Alex Hürzeler stattgefunden. «Da wurden unsere Vorbehalte und Bedenken deutlich vorgebracht», erklärt Fischer.

Mitte März sei die schriftliche Rückmeldung des Departements eingegangen und nun in der Vernehmlassung bei den Vertragsgemeinden. In den kommenden zwei bis drei Wochen werde der KSOS-Vorstand nun endgültig festlegen, ob der Entscheid akzeptiert oder juristisch dagegen vorgegangen werde, so Fischer. (uhg)

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