Möriken-Wildegg

Schule soll trotz Fülle die Übersicht nicht verlieren

Auch auf dem Pausenplatz herrscht ein gutes Zusammenleben.

Auch auf dem Pausenplatz herrscht ein gutes Zusammenleben.

Die Schule in Möriken-Wildegg wurde bereits zum zweiten Mal evaluiert. Mit lauter grünen Ampeln wird der Schule ein gutes Zeugnis ausgestellt. War’s das? Nicht ganz.

Die Evaluatoren bestätigen, dass die Schule in den vom Kanton vorgegebenen Bereichen Schul-/Unterrichtsklima, Arbeitsklima, Elternkontakte, Betreuungs-/Aufsichtsfunktion, Schulführung, Q-Management und Regelkonformität gute Arbeit leistet. Doch wenn sie sich weiterentwickeln will, lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, meint die Schulleitung.

Gemäss den Evaluatoren verfügt die Schule Möriken-Wildegg heute über ein breites Leistungsangebot, das weit über die Minimalforderungen hinausgeht. In der Fülle der Projekte sei es jedoch nicht ganz einfach, die Übersicht zu behalten. Hier sieht die Schulführung die zentrale Herausforderung, mit einer guten Mehrjahresplanung Prioritäten zu setzen, Klarheit zu schaffen und den Bogen nicht zu überspannen.

Eine durchaus gute Bewertung

Der Schule werden effiziente Abläufe, schlanke Strukturen und ein gutes Arbeitsklima attestiert. Eine erfreuliche Ausgangslage für die Zukunft, denn attraktive Arbeitsbedingungen sind in der gegenwärtig schwierigen Arbeitsmarktsituation wichtig. Nur mit guten, motivierten Lehrpersonen sei eine gute Schule überhaupt möglich», schreibt die Schulleitung.

Rückmeldungen von Schülern und Eltern zeigen aber auch, dass die Umsetzung der internen Richtlinien noch nicht in allen Belangen gleich gut gelingt. In diesem Sinne wird der Schule empfohlen, die Elternkontakte punktuell auszubauen und zu verbessern.

Bereits die zweite Evaluation

Als eine der ersten Schulen im Kanton Aargau wurde Möriken-Wildegg zum zweiten Mal extern evaluiert. Dieser Spiegel von aussen sei wertvoll, wenn auch der Aufwand recht hoch gewesen sei, schreiben die Verantwortlichen. Wie bereits bei der ersten Evaluation verfüge die Schule über eine gute Grundlage für die weitere Planung, die im zweiten Semester dieses Schuljahres erfolgen wird. «Aber zuerst freuen sich alle Beteiligten noch ein bisschen über die grünen Ampeln.»

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