Die Bevölkerung, die am Samstag zahlreich den Strassenrand säumte, freute sich über die fantasievollen farbigen Gewänder der Schuljugend. Die mitfeiernden Vereine verführten das Publikum zusätzlich noch mit gelben und giftgrünen Zaubertinkturen.

Des Zauberns nicht müde wurde Gemeindeammann Dölf Egli. Während des Festumzugs hob er immer wieder seinen Stab und murmelte Worte in Richtung seines Volkes. Was er damit wohl zu beschwören versuchte? Egli lacht verschmitzt und meint augenzwinkernd: «Leider ist es mir nicht gelungen die 20 Kisten (Millionen) herzuzaubern, die Schafisheim für Strassen- und Schulhausbauten benötigt. Doch am guten Willen hat es nicht gelegen», sagt er, und verschwindet Richtung Apéro mit den geladenen Gästen.

Mit neun lauten Abrakadabra (Böllerschüsse für das Schönwetterprogramm) gegen den grauen und mit schweren Regenwolken behangenen Himmel hatten die Schofiser bereits am frühen Morgen ihr Dorf verzaubert und bekräftigt, dass lästige Regenüberzüge und sperrige Schirme an ihrem Fest nichts zu suchen haben.