Egliswil
Schafft es Nadia Negro Müller im 2. Wahlgang?

Am kommenden 26. November kommt es an der Urne zu einer Kampfwahl um den fünften Sitz im Gemeinderat.

Ruth Steiner
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Kandidatin Nadia Negro Müller.

Kandidatin Nadia Negro Müller.

zvg

Sechs Stimmen haben Nadia Negro Müller im ersten Anlauf am 22. Oktober zur Wahl in den Gemeinderat gefehlt. Nach der knapp verpassten Wahl will es die 37-jährige Biomedizinische Analytikerin und Ernährungstherapeutin jetzt noch einmal wissen. Sie tritt am 26. November zum zweiten Wahlgang für den fünften noch freien Sitz im Egliswiler Gemeinderat noch einmal an.

Jedoch ist Negro Müller nicht einzige Kandidatin im Rennen um die Gemeinderatsvakanz. Innerhalb der offiziellen Meldefrist sind vier Kandidaturen eingegangen.
Mit Negro Müller nimmt auch Edith Schneller-Baumann einen zweiten Anlauf. Im ersten Wahlgang war die 54-jährige Tourismusfachfrau noch zehn Stimmen hinter Nadia Negro Müller zurückgelegen. Beide Frauen sind verheiratet und haben Kinder.

Zu den zwei arrivierten Bewerberinnen kommen zwei neue Kandidaten hinzu.
Zu ihnen gehört Petra Weber-Kägi. Die 47-Jährige ist verheiratet, Familienfrau und arbeitet als Sekundarschullehrerin in Seengen. Als vierter im Bunde tritt der erst 22-jährige Sergio Santini an. Der Junior-Bauleiter einer Lenzburger Immobilienfirma hatte bereits im ersten Wahlgang einige Stimmen geholt, ohne sich jedoch um eine Kandidatur beworben zu haben.

Ein Neuer im ersten Wahlgang

Souverän waren im ersten Wahlgang bereits Gemeindeammann Rolf Jäggi, Gaby Dössegger und Ulrich Vögeli bestätigt worden. Vögeli war erst im Frühling in den Gemeinderat Egliswil gewählt worden. Er hatte sich mit Dössegger ein Duell um das Mandat des Vizeammanns geliefert und war der weiblichen Kandidatin klar unterlegen.
Rolf Jäggi nimmt in der Legislaturperiode 2018 bis 2021 seine vierte Amtszeit als Gemeindeammann in Angriff.

Aus dem neuen Dreierticket war im ersten Wahlgang Ende Oktober Romeo Keller in den Gemeinderat gewählt worden.