Im Gegenteil: Die Ratsmitglieder fanden lobende Worte, dass mit energetischen Massnahmen, unter anderem mit dem Einbau von Wärmeschutzglas, langfristig Kosten und Energie eingespart werden können.

Zwar seien die Einsparungen kein Weltrekord, fand Stefan Zantop (Grüne), doch würde die Berufsschule mit ihrem Beitrag zur Energieeffizienz Vorbildcharakter übernehmen. Anita Bucher-Bloch (FDP) fand die energetischen Massnahmen ebenfalls positiv. Die Vorlage hingegen sei zu wenig detailliert, ihr fehlten Angaben über die Aufschlüsselung der Kosten und eine Antwort, wieso die Gebäudehülle nicht auf den Minergie-Standard gebracht wird.

Bei der geplanten Gebäudesanierung tritt die Stadt als Bauherrin auf, die hohe Summe von über 6 Millionen wird über die Rechnung der Berufsschule verrechnet. Am 24. November entscheidet das Stimmvolk über den Sanierungskredit. (bA)