Rupperswil

Rupperswil ist mit Auszonung von Bauland einverstanden

Der Kanton will im Westen von Rupperswil drei Hektaren Bauland auszonen

Der Kanton will im Westen von Rupperswil drei Hektaren Bauland auszonen

Rupperswil gehört zu jenen sechs Gemeinden im Kanton Aargau, die im Rahmen des neuen Raumplanungsgesetzes ihre Bauzone verkleinern müssen. Die Pläne des Kantons stossen hier auf wenig Widerstand.

Konkret will das kantonale Baudepartement in Rupperswil eine drei Hektar grosse Fläche ganz im Westen des Dorfes (südlich der Bahnlinie) wieder auszonen. Dies ist eine Folge des eidgenössichen Raumplanungsgesetztes, das der Kanton nun umsetzen will. Definitiv entschieden ist noch nichts. Derzeit läuft die Vernehmlassung.

Für die Gemeinde Rupperswil sollte dies keine grossen Nachteile mit sich bringen: «Zurzeit hat es noch genügend Bauland, das nicht überbaut ist», sagt Gemeindeammann Rudolf Hediger auf Anfrage der az. «Mit verdichtetem Bauen kann die wegfallende Bauzone aus unserer Sicht grundsätzlich gut kompensiert werden.» Zudem rege sich in der Rupperswiler Bevölkerung immer mehr Widerstand gegen den Bauboom. «Unsere Gemeinde ist in letzter Zeit so schnell gewachsen, dass es den Leutenlangsam verleidet», so Rudolf Hediger. «Wir haben deshalb in den Vorarbeiten für die Umsetzung des neuen Raumplanungsgesetzes signalisiert, dass die betreffende Fläche aus Sicht der Bevölkerung wahrscheinlich ohne grossen Widerstand wieder zurückgezont werden kann.»

Ein grosses Thema bleibe jedoch die Entschädigung der Grundeigentümer, deren Land durch die Auszonung an Wert verliert. Diese Frage will der Kanton in einer späteren Phase klären. Für Rudolf Hediger ist klar: «Es kann nicht sein, dass die Gemeinde diese Kosten übernehmen muss.»

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