In einem Schreiben an die Kreisschule Lotten bestätigte er die drei Standorte.

Der Entscheid beruht auf den prognostizierten Schülerzahlen, die von zwei unabhängigen Planern erhoben worden sind. Beide kamen zum Schluss, dass die Kreisschule Lotten die Mindestzahl von 12 Abteilungen erreicht. Ab dem Schuljahr 2019/20 soll sich die Zahl auf 15 erhöhen.

Gemeindeammann Adolf Egli aus Schafisheim – er stand der Arbeitsgruppe «Quo vadis Kreisschule Lotten» vor – versteht den regierungsrätlichen Entscheid als Art Rückendeckung: «Die Kreisschule Lotten kann definitiv an drei Standorten weitergeführt werden. Jetzt können wir die Schulraumplanung in Angriff nehmen.»

Konkrete Baupläne in Rupperswil

Da Rupperswil am meisten Abteilungen hat, stehen hier auch die grössten Massnahmen an den Schulhäusern an. Mit der Planung macht die Gemeinde vorwärts, die nächste Wintergmeind befasst sich mit der strategischen Schulraumplanung für die kommenden 30 Jahre.

Es ist vorgesehen, das Oberstufenschulhaus zu sanieren, dafür wird der Gemeindeversammlung ein Sanierungsprojekt vorgelegt. «2014 soll die Sanierung abgeschlossen sein», sagt Gemeindeammann Rudolf Hediger. Rupperswil will ein neues Primarschulhaus nördlich vom Volg bauen. Dafür braucht es vorerst einen Architekturwettbewerb, darüber befinden die Stimmbürger ebenfalls im Winter.

Damit die Kinder während der Bauphasen trotzdem unterrichtet werden können, sollen vorübergehend Container aufgestellt werden. Das gesamte Sanierungspaket soll rund 17 Mio. Franken betragen, sagt Hediger.

Rupperswil baut nicht nur: Ab Beginn des Schuljahres 2014/15 wird die Gemeinde Hauptstandort der Kreisschule Lotten. Schliesslich wohnen hier die meisten Schüler. Sitzgemeinde, also rechtlicher Standort, bleibt nach wie vor Schafisheim.