Lenzburg
Riccardo Santoro hat das letzte Wort am dritten Prozesstag: «Ich bin kein Märchenerzähler»

Die Pleite der SAR Premium Cars um Riccardo Santoro ist einer der grössten Fälle von Wirtschaftskriminalität im Aargau. Die ersten drei Prozesstage sind vorbei.

Stefania Telesca
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Riccardo Santoro (rechts) trifft mit seinem Anwalt vor dem Bezirksgericht ein.
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Der bekannte Garagist sagte am ersten Prozesstag vor Gericht aus.
Prozess gegen Riccardo Santoro
Der Prozess gegen Autohändler Riccardo Santoro ist auf maximal 13 Tage angesetzt. Das Bild stammt von 2014.
Der Prozess beginnt am Montag, 7. Januar 2019, um 8.15 Uhr. Santoro weist alle Schuld von sich.
Aufsehenerregende Aktion am 25. Mai 2011 in Dintikon: Fidis Finance schickt 17 Sattelschlepper zu Santoros SAR Premium Cars.
Fidis Finance lässt über 60 Fahrzeuge bei der SAR Premium Cars in Dintikon abholen.
Danach kollabiert Santoros Autoimperium.
Gähnende Leere nach der Räumung im verwaisten Areal des SAR Premium Cars.
Mai 2012: Diese Fahrzeuge aus SAR-Leasingpleite kommen unter den Hammer.
Diese Fahrzeuge werden versteigert.
Diese Fahrzeuge werden versteigert.
Diese Fahrzeuge werden versteigert.
«Sämtliche Vorwürfe gegen mich sind haltlos»: Riccardo Santoro äusserte sich im Sommer 2011 in der AZ erstmals zum Fall SAR Premium Cars.
Sommer 2012: Die Staatsanwaltschaft versteigert 40 beschlagnahmte Autos der SAR Premium Cars.
Santoro zu seinen besten Zeiten: In der Kundenkartei des bekannten Garagisten stehen unzählige Namen von Prominenten.
Februar 2017: Riccardo Santoros Villa in Dintikon wird versteigert. Der Zuschlag für das Anwesen geht an die Aargauer Kantonalbank für 2,35 Millionen Franken.

Riccardo Santoro (rechts) trifft mit seinem Anwalt vor dem Bezirksgericht ein.

Claudio Thoma