Lenzburg

RFO Region Lenzburg ist umgezogen

Ferdinand Bürgi informiert im neuen Kommandoraum über eine geplante Strassensperrung. Foto: Hanny Dorer

Ferdinand Bürgi informiert im neuen Kommandoraum über eine geplante Strassensperrung. Foto: Hanny Dorer

Das Regionale Führungsorgan (RFO) ist technisch auf dem neuesten Stand. Am Donnerstagabend führte das RFO seinen ersten Rapport im unterirdischen Ortskommandoposten Lenzhard durch, wo es nun untergebracht ist.

Das Regionale Führungsorgan (RFO) Region Lenzburg ist zuständig für die Gemeinden Ammerswil, Holderbank, Lenzburg, Möriken-Wildegg, Niederlenz und Staufen und war bisher im Lenzburger Feuerwehrlokal untergebracht. Dem Vorteil der Nähe zur Feuerwehr standen dabei wesentliche Nachteile gegenüber: wenig Platz, keine angemessene Infrastruktur und eine lange Anlaufzeit bei einem Einsatz, weil der Kommandoraum jedes Mal von Grund auf eingerichtet werden musste.

Diese Zeiten sind nun vorbei: Am Donnerstagabend führte das RFO seinen ersten Rapport im unterirdischen Ortskommandoposten Lenzhard durch, wo es nun untergebracht ist.

Moderne Technologie

Im Gegensatz zum Feuerwehrlokal, wo sich alle RFO-Mitglieder in einem einzigen Raum aufhielten, verfügt der neue Kommandoposten über mehrere Einzelbüros. Diese sind zwar spartanisch eingerichtet, dafür kann man hier ungestört arbeiten. Einzig für Rapporte und Besprechungen treffen sich alle im zentralen Gemeinschaftsraum. Dort befinden sich auch sämtliche Karten, Konzeptraster, Auftrags- und Massnahmenlisten.

Technologisch wurde das RFO auf Vordermann gebracht. So sind neben Festnetztelefonen in sämtlichen Büros Internetanschlüsse vorhanden. Für Handyempfang ist gesorgt und auch der Funkbetrieb mit Polycom funktioniert. Drucker und Faxgerät ergänzen die Ausrüstung. «Die wichtigste Neuerung: Wir haben jetzt eine Kaffeemaschine», kündigte RFO-Chef Eugen Weibel zur Freude der Anwesenden an. Ein einziger Nachteil: Die neuen Räume lassen sich schlecht heizen. Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind deshalb empfohlen.

Durch die neue Raumaufteilung wurde auch eine Neuordnung des Meldeflusses nötig. Deshalb wurde unter der Leitung von Stabschef Jürg Link im zweiten Teil des Abends eine kleine Übung durchgeführt, um den Weg von ein- und ausgehenden Meldungen durchzuspielen und dabei allfällige Mängel zu eliminieren.

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