Am Montag hat eine Patrouille der Regionalpolizei Suret nach dem Aufgebot durch die Kantonale Notrufzentrale zu einer Hilfeleistung in einer Wohnung in Hunzenschwil eine ältere, leblose Person vorgefunden. Wie die Repol mitteilt, konnte die Person nach der Reanimation der Ambulanz übergeben und ins Spital gebracht werden. Zur Rettung kam es bereits am Montag, 30. April. Alarm geschlagen hatte eine Mitbewohnerin.

Seit der Inbetriebnahme der Kantonalen Notrufzentale in Aarau kommt es häufiger vor, dass Polizisten bei Notfällen leblose Personen reanimieren, wie die AZ vor kurzem berichtete. Der Grund: Die Polizisten können vor den Rettungssanitätern vor Ort sein, wenn sie sich gerade in der Nähe auf Patrouille befinden. 

Zwar sind Fachwissen und medizinische Ausrüstung der Polizisten nicht mit jener von Rettungssanitätern vergleichbar. "Die Polizisten haben aber vertiefte Kenntnisse von erster Hilfe und sind teilweise mit Defibrilatoren ausgerüstet. Auch kommt es vor, dass Polizisten in solch einem Fall die Sachlage den Rettungskräften schildern und von ihnen Anweisungen erhalten. "Es kommt mehrfach pro Woche vor, dass Polizisten so Rettungssanitäter unterstützen", sagte Kapo-Sprecher Bernhard Graser zur AZ.