Lenzburg/Suhr

Regionalpolizei neu aufgestellt: Hunzenschwil und Rupperswil wechseln zur Repol Lenzburg

Die Gemeinden Hunzenschwil und Rupperswil wechseln zur Repol Lenzburg.

Die Gemeinden Hunzenschwil und Rupperswil wechseln zur Repol Lenzburg.

Ab 1. April werden Hunzenschwil und Rupperswil von Lenzburg aus betreut. Für die Bevölkerung ändere sich nicht viel, sagt der Chef der Repol Lenzburg. Die Regionalpolizei Suret organisiert sich unterdessen in Suhr neu.

Am Schluss ging alles ganz schnell. Wesentlich schneller, als ursprünglich geplant: Denn der Austritt der Gemeinden Hunzenschwil (4040 Einwohner) und Rupperswil (5581 Einwohner) aus dem relativ losen Polizeiverbund Suret wäre vertragsgemäss eigentlich erst per Ende 2021 möglich gewesen. Doch die Parteien haben sich gefunden: So wechseln die beiden Gemeinden bereits Mittwoch, 1. April, zur Regionalpolizei (Repol) Lenzburg. Und die Repol Suret ist coronabedingt einige Wochen früher neu aufgestellt. Insgesamt werden in den vier Gemeinden Buchs, Gränichen, Hunzenschwil und Rupperswil wenig frequentierte Polizeiposten geschlossen.

Die Repol Lenzburg hat dann 31 Angestellte – vier mehr als bisher. Die Repol Suret künftig 12. Von den bisherigen Beamten in Hunzenschwil und Rupperswil hat keiner nach Lenzburger gewechselt. «Die offenen 400 Stellenprozente konnten mittlerweile neu besetzt werden», schreibt Ferdinand Bürgi, Chef der Repol Lenzburg. Am Mittwoch beginnen zwei ausgebildete Polizisten und zwei Polizeiaspiranten ihren Dienst.

Für die Bevölkerung von Hunzenschwil und Rupperswil ändere sich nicht viel, betont Bürgi. Die Patrouillenzeiten würden massiv ausgedehnt und der Kriminalitätslage angepasst. «Mit der Präsenzsteigerung will man das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter steigern und den Bedürfnissen gerecht werden», so Bürgi.

Gleiches gilt für Buchs und Gränichen, deren Regionalpolizisten künftig von Suhr aus operieren werden. Der Bürobezug in Suhr war eigentlich per 1. Mai geplant. Doch die Buchser sind coronabedingt jetzt schon dort. Ihr Büro in Buchs verfügte als einziges über einen Schalter mit Glas.

Die Lenzburger wollten den Repol-Transfer und damit ihren Wachstumsschub im Burghaldenhaus würdig feiern. Wegen Corona musste der Anlass auf später verschoben werden. (uhg)

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