In einem Leserbrief in der Aargauer Zeitung vom Montag kündigt Lukas Meyer an, den Kampf um die flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf den Rupperswiler Quartierstrassen trotz dem Volks-Nein weiterzuführen.

Meyer vermisst in seinem Brief vor allem die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema im Vorfeld der Gmeind: «Im Vorfeld gab es keine wirklich aktive Diskussion im Dorf, sodass sich die Bevölkerung keine klare Meinung darüber machen konnte.»

Nach Meyers Ansicht ist ein vorgebrachtes Argument gegen die tiefere Höchstgeschwindigkeit nicht stichhaltig: «Fussgängerstreifen sind keinesfalls verboten. Insbesondere bei Schulen und Orten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen sind diese auch in Tempo-30-Zonen weiterhin gestattet», hält er in seinem Brief fest.

Ebenfalls könne er «eine Beeinträchtigung des Gewerbes nicht ganz nachvollziehen»: Es führen doch zwei Hauptstrassen quer durchs Dorf, welche von den Massnahmen ausgenommen wären.

Laut Meyer bestehen in der Region Lenzburg schon in verschiedenen Gemeinden generelle oder quartierweise Tempo-30-Regeln. «Und die Erfahrungen sind durchwegs positiv», hält Meyer fest.

Weil Tempo 30 die Sicherheit für Kinder, Fussgänger, ältere Menschen und Velofahrer erhöht, sammle nun ein Komitee Unterschriften für eine Referendumsabstimmung.