Beinwil am See

Rasen immer wieder überschwemmt: Fussballplatz am See braucht eine weitere Leitung

Derzeit herrscht gähnende Leere auf dem Fussballplatz in Beinwil am See. Bald soll er jedoch wieder wasserfrei sein.

Derzeit herrscht gähnende Leere auf dem Fussballplatz in Beinwil am See. Bald soll er jedoch wieder wasserfrei sein.

Die bisherigen Drainagenleitungen reichten offensichtlich nicht aus. Weil der neue Rasen von den Strassen her immer wieder mit Wasser eingeschwemmt wurde, ist er vorerst nicht benutzbar. Jetzt wird nachgebessert.

Der Boden des Fussballplatzes in der Gemeinde ist sumpfig und alles andere als ideal für Fussballspiele und Zweikämpfe um das Leder. Von der bergseitigen Strassenseite her drückt immer wieder Wasser auf den Platz ein und verwandelt ihn in einen regelrechten Sumpf.

Das Problem trat erstmals im vergangenen Herbst auf, kurz nach der offiziellen Einweihung des neuen Platzes. Drainagenleitungen, die für die nötige Entwässerung sorgen sollen, wurden schon während des Baus gelegt, wie Gemeindeammann Peter Lenzin sagt. Gereicht habe es aber augenscheinlich nicht. «Es wird noch eine weitere Drainage geben. Diese wird aber rechtwinklig zum See liegen und soll somit für einen besseren Ablauf sorgen», sagt Lenzin. Damit sollte das Problem des feuchten Platzes hoffentlich gelöst werden können. «Es gibt wenn nötig Lösungen, mit denen man den Platz kurzfristig entwässern kann», sagt Lenzin. Ziel sei es aber, langfristige Lösungen zu finden, damit wieder ein regulärer Spielbetrieb möglich sei.

Fast 900'000 Franken hat Beinwil am See im vergangenen Jahr in den Umbau des Platzes investiert. Dies, damit er weiterhin den Anforderungen des Schweizer Fussballverbands gerecht wird. Dabei ging es vor allem darum, den Platz breiter zu machen. Auch Ballfänger, Kandelaber und die Bewässerung wurden erneuert. Die Gemeindeversammlung bewilligte zudem an der Sommergmeind 2018 zusätzliche Mittel für neue LED-Scheinwerfer. Diese sorgen für weniger Lichtverschmutzung und sparen dazu noch Strom.

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