Im zweiten Anlauf hat es geklappt: In der Stapferhaus-Ausstellung «Geld. Jenseits von Gut und Böse» wurde am Samstagabend im Meer der vier Millionen Fünfräppler die spezielle Münze gefunden, die den Finder zum Rappenmillionär machte.

Gewinnerin der 10 000 Franken wurde die 27-jährige Melanie Kern aus Zürich. Sie fand den Millionenräppler kurz vor 19 Uhr, 13 Sekunden bevor ihr 2-Minuten-Countdown ablief. Von der Aktion wusste Kern ursprünglich gar nichts, bis sie von Freunden darauf angesprochen wurde und sie spontan mitkam. Ihre Clique hat sie natürlich bejubelt und so konnte sie die Freude gleich mit vielen Leuten in der Ausstellung teilen. Vielleicht wird das gewonnene Geld für den Kauf eines Autos eingesetzt, verriet sie.

Die Millionenräppler-Suche war vor Wochenfrist erfolglos verlaufen und wurde deshalb nun wiederholt. «Es war ein toller Event mit einem krönenden Abschluss», zog Thorsten Hainke, Leiter Marketing und Kommunikation des Stapferhauses, zufrieden Bilanz.

Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Start der Gratisaktion um 17 Uhr kamen schon die ersten Geldgräber. Bis zum Fund haben etwa 250 Glücksuchende nach Lenzburg gefunden, so dass Nachzügler eine Wartezeit von fast 2 Stunden auf sich nahmen, um noch an die Reihe zu kommen und ihre Chance wahrnehmen zu können. Aber so weit kam es nach dem Fund von Melanie Kern für viele nicht mehr.

Zürcher Lehrerin wird Rappen-Millionärin

Einen Regenwurm essen

Die Organisatoren machten bei den Teilnehmern der Millionenräppler-Aktion eine Umfrage. 27 Prozent würden die 10 000 Franken im Gewinnfalle sparen, 26 Prozent würden in die Ferien gehen. Für mehr als die Hälfte gibt Geld Sicherheit (55 Prozent), für 31 Prozent macht Geld unabhängig. Für 8 Prozent bedeutet Geld Macht.

Der grösste Teil der Umfrageteilnehmer würde für kein Geld der Welt einen Regenwurm essen (31 Prozent), es folgen 24 Prozent, die es für 10 000 Franken machen würden.