Vierfachmord Rupperswil
Produktionsfirma bestätigt: Fall Rupperswil wird für «Aktenzeichen XY» verfilmt

Während die Aargauer Ermittler Dutzende neue Hinweise prüfen, die nach der Aussetzung einer Belohnung von 100'000 Franken eingingen, erhalten sie Unterstützung vom deutschen Fernsehen. Jetzt ist es definitiv: Im Sommer werden die Macher der Kult-Kriminalsendung den Fall Rupperswil verfilmen.

Mario Fuchs
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Carla Schauer am Bancomaten in Rupperswil am Tag ihrer Ermordung.

Carla Schauer am Bancomaten in Rupperswil am Tag ihrer Ermordung.

Kapo AG

Noch Anfang Februar sagte Margit Preiss, Sprecherin der Produktionsfirma von «Aktenzeichen XY... ungelöst», dass in der Sendung vom 10. Februar «nichts drin» sei über den Vierfachmord von Rupperswil. Aber sie betonte zugleich: «Noch nicht.»

Am Donnerstag bestätigte Preiss nun gegenüber der az, dass sich die Redaktion tatsächlich «in Abstimmung mit der Polizei» befinde und «einen Filmfall drehen» werde.

Umfangreiche Vorbereitungen

Einen grossen Fall wie jenen von Rupperswil will die Redaktion nicht mit einem kurzen Hinweis abhandeln, sondern in einem merhminütigen Beitrag zeigen. Dafür braucht es vorgängig umfangreiche Recherchen.

Hinzu kommen die Arbeiten an Konzeption des Beitrags, Dreh, Schnitt und Vertonung. Nachdem zuerst ein Ausstrahlungstermin im Frühsommer zur Debatte stand, wird die Redaktion nun aber noch etwas mehr Zeit benötigen.

Ausstrahlung frühestens im August

Den Aargauer Ermittlern war dies bewusst. Anfang Februar sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft: «Nach ersten Kontakten mit der Redaktion hat sich gezeigt, dass ein Beitrag über den Fall Rupperswil eher ein langfristiges Projekt wäre.»

Jetzt sagt «Aktenzeichen»-Sprecherin Margit Preiss: «Der nötigen Abläufe wegen kommt der Fall mit Sicherheit erst in die XY-Sendung im August.»

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